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NWZonline.de Region Bremen

Die MS „Wissenschaft“ hat Künstliche Intelligenz an Bord

11.06.2019

Bremen „KI löst Klimaproblem“, „KI schafft Weltfrieden“und „KI beendet Krieg“: Das sind nur einige Schlagzeilen über Künstliche Intelligenz, die die Besucher der MS „Wissenschaft“ gerne in der Zeitung lesen würden. Am Ende der Ausstellung werden die Gäste dazu animiert, über das Thema nachzudenken und ihre Wünsche zu äußern.

Die Zeitungsschlagzeilen sind nur eine von vielen „Mitmach-Stationen“, die den Reiz des Ausstellungsschiffes ausmachen. Die MS „Wissenschaft“ tourt seit 16. Mai im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fünf Monate lang durch Deutschland und Österreich. Bremen ist die sechste Station. Noch bis Mittwoch, 12. Juni, liegt das 100 Meter lange Binnenfrachtschiff direkt neben dem Theaterschiff an der Tiefer vor Anker. Thema der Ausstellung ist Künstliche Intelligenz. „Wissenschaft im Dialog“ und die dahinterstehenden Wissenschaftsorganisationen realisieren die Ausstellung. Die Exponate werden von verschiedenen Instituten direkt aus der Forschung bereitgestellt.

Die Ausstellung ist in fünf Bereiche unterteilt. Im „Triff KI“ geht es darum, zu verstehen, wie Künstliche Intelligenz arbeitet und funktioniert. Außerdem gibt es eine Zeitlinie, auf der die Geschichte der KI dargestellt wird. Anfangen im Jahr 1822, wo die ersten Vorgänger von Computern – sogenannte Rechenmaschinen – entwickelt wurden.

Im Abschnitt „Spiel mit KI“ sollen die Besucher aktiv werden. So können beliebige Melodien auf einem Keyboard gespielt werden und nur Sekunden später antwortet eine KI mit passenden Tönen darauf. Aber die Ausstellung geht auch auf die Schwächen von KI ein: Bei einem Quiz kann sie den Besuchern nur helfen, wenn diese die Fragen umformulieren.

In der Unterhaltungsindustrie ist KI ebenso ein großes Thema. So können Interessierte auf dem Ausstellungsschiff mit einer „Virtual Reality“-Brille in eine Spielwelt abtauchen. Dabei kann der Spieler sich komplett frei bewegen und schaut nicht nur auf einen Bildschirm.

Wie sich die unterschiedlichsten Berufe durch KI in Zukunft verändern könnten, erfahren die Gäste im Bereich „Lebe mit KI“. Hier wird unter anderem vorgestellt, wie Chirurgen gemeinsam mit Robotern Operationen durchführen könnten.

Weiterhin zeigt die Ausstellung, wie KI Forschern hilft. Ein Tauchroboter kann sich zum Beispiel viel mehr unterschiedliche Korallenriff-Strukturen merken und hilft so dem Menschen bei der Erforschung der Tiefsee.

Die MS „Wissenschaft“ öffnet ihre Luken auch am Dienstag und am Mittwoch, jeweils von 10 bis 19 Uhr. Führungen sind am Dienstag um 11 und 17 Uhr und am Mittwoch um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das nächste Ziel der Tour ist Oldenburg, vom 14. bis 18. Juni im Alten Stadthafen.

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