BREMEN - BREMEN - Seit der Erstveröffentlichung des Tagebuchs von Anne Frank 1947 haben Millionen Menschen durch diese Lektüre ein eindringliches Bild der Judenverfolgung während des Zweiten Weltkrieges erhalten. Mit der Wanderausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ nimmt sich die Stephani-Kirche des Themas an.
Der Schirmherr der Ausstellung (konzipiert vom Anne-Frank-Haus Amsterdam, betreut vom Anne-Frank-Zentrum Berlin), Alt-Bürgermeister Hans Koschnick sagte bei der Eröffnung über die Deportationen: „Ich möchte, dass wir immer wieder daran denken, dass all dies nicht wieder geschehen darf
und wir Nein sagen müssen zur rechten Zeit“. Die jüdische Zeitzeugin Sonja Sonnenfeld (91) berichtete unglaublich lebendig von der Begegnung mit Margarete Buber-Neumann, die die Geschwister Anne und Margot Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen getroffen hat.
