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NWZonline.de Region Bremen

Legenden und echte Stars auf Rädern

04.02.2019

Bremen Schon am Vormittag sind die Messehallen auf der Bürgerweide gut besucht. Wer zu dieser Zeit auf der „Bremen Classic Motorshow“ unterwegs ist, hat wohl den Rat, nicht mit dem Auto zu kommen, beherzigt – oder einen der raren Parkplätze auf der Bürgerweide ergattert.

Empfangen werden die Besucher im Foyer der Stadthalle von einem Filmstar, dem DeLorean aus „Zurück in die Zukunft“, ausgestattet mit einem Zeitdisplay – damit Marty McFly und Doc Brown eingeben können, wohin die Reise geht – und angetrieben von dem „Fluxkompensator“.

Echte Stars mit echt wegweisender Technik warten in Halle 1, zum Beispiel eine Norton Supercharger aus den 70er Jahren; das „Schwermetall“ mit Turbolader ist immer noch im benachbarten Landkreis Osterholz unterwegs. Oder eine 750er Benelli Sol mit Sechszylinder-Motor und sechs gefächerten verchromten Endrohren. Sie steht am Stand von Benelli-Bauer aus Rehburg-Loccum. Dort findet vom 30. Mai bis 2. Juni das „Welt-Benelli-Wochenende“ für alle Fans der wiederbelebten Marke statt. Benelli-Clubs aus Italien haben sich auch schon angesagt, heißt es.

Ein Star im doppelten Sinne ist der NSU Wankel Spider. Wie der Name schon sagt, treibt ihn ein legendärer Rotationskolbenmotor von Felix Wankel an, und dann hat dieses Auto im Jahr 1966, ja dieses, die GT-Rallye-Meisterschaft gewonnen. „Der hat einen Wankelmotor“, sagt ein Besucher wissend im Vorbeigehen. Im selben Moment zeigt der Autobesitzer einem anderen Besucher den Motor im Heck.

Als Stars der „Classic Motorshow“ sind vom Veranstalter „rare Kombi-Klassiker“ angekündigt. Die Sonderschau zeigt neben dem Aston Martin DB5 Shooting Brake auch eine Volvo-Studie („Rocket“) auf Basis des Volvo 1800 ES. Die Schönheit des echten „Schneewittchensargs“ mit dem tiefgezogenen Heckfenster erreicht der Entwurf nicht annähernd.

Auch nicht echt sind die US-Cars in Halle 6, Achtzylinder wie ein Dodge Monaco aus „Blues Brothers“, ein 58er Plymouth Fury („Christine“) oder ein Dodge Charger R/T, dessen Fahrer sich in „Bullit“ mit Steve McQueen eine Verfolgungsjagd liefert.

So machen Filme aus Serien- oder gar Brot- und Butter-Autos ihrer Zeit Stars. Nur so lässt es sich erklären, dass für einen Volvo 240, 141 000 Kilometer auf der Uhr, eben mal 11 900 Euro aufgerufen werden. Übertroffen wird er von einem BMW M3 Cabrio, Baujahr 1992: knapp 83 000 Euro. Das ist nicht das Ende der Fahnenstange: Für einen guten Mercedes 281 SE 3.5 (W 108) verlangt ein Händler 135 000 Euro, ein Cabrio desselben Typs kostete nicht weniger als 425  000 Euro.

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