BREMEN - Die Bremerin Gesa Ohse ist mit dem „Bürgerpreis 2011“ ausgezeichnet worden. Vor rund 500 geladenen Gästen erhielt sie den mit 1000 Euro dotierten Preis für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Betreuung von behinderten Kindern.

Mit je 500 Euro dotierte Anerkennungspreise erhielten Julian Brinkmann für seinen Einsatz an der Kindersportschule in Bremerhaven sowie das Mitarbeiterinnen-Team der Einrichtung „Frauenzimmer“. Prominenter Ehrengast war Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes.

Der von der Bremer CDU gestiftete Bürgerpreis wird jährlich vom Verein zur Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements in Bremen und Bremerhaven verliehen. „Mit dem Bürgerpreis wollen wir das Bewusstsein für die Unverzichtbarkeit des Ehrenamts in unserer Gesellschaft schärfen“, sagte der Vereinsvorsitzende André-Michael Schultz. Er appellierte an Firmen und Unternehmen, verstärkt zur Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt beizutragen.

Mit Gesa Ohse (45) ist die Wahl auf eine Mitbegründerin des Vereins „21Hoch3 – Verein von Eltern für ihre Kinder mit Trisomie 21 in Bremen und umzu“ gefallen. Der Verein kümmert sich um Eltern, deren Kinder am sogenannten Down-Syndrom leiden.

Der 28-jährige Julian Brinkmann hat mit der Kindersportschule (Kiss) ein Bewegungsangebot für drei- bis zwölfjährige Kinder geschaffen – ohne Leistungsdruck, ohne Noten. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung „Frauenzimmer“ bieten wohnungslosen und bedürftigen Frauen Schutz, Hilfe und Geborgenheit, einen Mittagstisch und ärztliche Notversorgung.