BREMEN - Es brummte, summte und knatterte am Sonnabendnachmittag in der Innenstadt. Auf dem Markplatz und entlang der Obern-straße hatten sich viele Zuschauer versammelt, um rund 160 Oldtimer von ihrer 225 Kilometer langen Tour durch das Umland abzulichten.

Gut erhaltene seltene Modelle, glänzender Chrom und Lack und ein schnittiges Design – sowohl die Vorkriegs- als auch die Nachkriegsfahrzeuge ließen Liebhaberherzen höher schlagen. 160 Modelle von mehr als 40 Traditionsmarken aus sieben Jahrzehnten hatten an der 14. Auflage der „Bremen Oldtimer Classics“ teilgenommen. Start- und Zielpunkt war der Bremer Marktplatz, von wo aus die rollenden Klassiker ihre Tour unter anderem über Delmenhorst, Wildeshausen, Syke und Weyhe starteten. „Die Tour war wieder einmal wunderschön. Vor allem spielte das Wetter mit – der Wettergott muss ein Oldtimerfan sein“, scherzten Horst Schumacher aus Bremen und Wolfgang Weyand aus Stuhr, die sich stolz in einem Ford A Sportcoupé aus dem Jahr 1931 präsentierten.

Nach einem Autokorso durch die Obernstraße rollten die Oldtimer ab 17 Uhr Richtung Park Hotel Bremen. Sieger der drei Zeitfahrten waren Prof. Stephan und Constantin Freys mit ihrem Porsche 356 C aus dem Jahr 1963. Als schönstes Vorkriegsfahrzeug wurden der Bentley Speed Six (Baujahr 1930) von Michael Müllmann und Claudia Binder gekürt, als schönstes Nachkriegsmobil ein Citroën DS Cabriolet (Baujahr 1962), mit dem Maja Zech und ihre beide Töchter auf Tour waren.

Auch die beiden Veranstalter der „Bremen Oldtimer Classics“, André Weißmann und Olaf Mönch, waren am Ende des Tages rundum zufrieden. „Alles ist phantastisch gelaufen, die Leute waren begeistert und wir hatten wahnsinniges Glück mit dem Wetter.“