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NWZonline.de Region Bremen

3,9 Millionen machen Weg frei

06.10.2017

Bremen Damit ist das Ende der Galopprennbahn in der Vahr wohl besiegelt: Bremen hat jetzt das letzte Handicap auf dem Weg zu einer neuen Großraumsiedlung auf dem bisherigen Grün in der Vahr beseitigt – die Golf-Range. Mit 3,89 Millionen Euro lassen sich die Golfer aus ihrem bis 2034 laufenden Pachtvertrag herauskaufen. Dafür räumt die Golf-Range-Gesellschaft bereits bis zum Jahr 2020 das Areal, das sich in der Mitte der Galopprennbahn befindet.

Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) verkündete das Geschäft auf der Immobilenmesse „Expo Real“ in München. Er bezeichnete die Einigung mit der Golf-Range als „Meilenstein für die Entwicklung des Rennbahngeländes“. Die Betreiber der Gesellschaft hätten dem Wunsch der Stadt nach frühzeitiger Auflösung des Pachtvertrages entsprochen. Günthner rechnet nun mit dem Baubeginn von 1000 Wohnungen auf der grünen Wiese im Jahr 2020. Der Rennverein wird somit seine Hoffnungen auf den Erhalt der Galopprennbahn begraben müssen. Dem ursprünglich letzten Renntag im Sommer folgt immerhin dank Sponsoren noch ein zusätzlichen Renntag am 22. Oktober (13 Uhr).

Zuletzt waren es nur noch die Golfer mit ihrem langfristigen Kontrakt, die der Stadt einen Strich durch eine zügige Bebauung machen konnten. Doch für 3,89 Millionen Euro verzichten die Betreiber nun offenbar auf ihr Recht, bis 2034 Bälle auf dem Grün zu schlagen. Bis zum Baubeginn im Jahr 2020 darf der Betrieb auf der Golfanlage „ohne Einschränkungen“ fortgesetzt werden, verkündete Günthner auf der Immobilienmesse in München. Bremen sichere sich nun „Entwicklungsperspektiven als wachsende Stadt“, betonte er.

Die Betreiber der kommerziellen Golf-Range teilten mit, sie hätten mit der Auflösung des Pachtvertrages „dem ausdrücklichen, politischen Wunsch der Stadt Bremen“ entsprochen. Die Gesellschaft garantiere den Betrieb noch mindestens gut zwei Jahre „uneingeschränkt“. Auch danach könnten noch Golfbälle durch das Oval der Rennbahn fliegen, falls sich die Bebauung verzögern sollte, sagte Geschäftsführer Hans Peter Thomßen. In den vergangenen zwölf Jahren habe die Golf-Range in und um Bremen viele Menschen neu für den Golfsport begeistert.

Anlagenleiter David Müller versprach den Mitgliedern für die Zukunft ab 2020 durch „gute Kontakte zu den umliegenden Golfanlagen“ Unterstützung bei Folgeangeboten.

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