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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Region Bremen

Pilot im Hightech-Raumschiff werden

20.09.2019

Bremen Kerem Günes gefällt es, am großen Lenkrad eines Lkws zu sitzen. „Schönes Gefühl. Ein toller Überblick“, sagt der Neuntklässler aus Bremen, während er in die Halle des BLG-Forums blickt, wo am Donnerstag etwa 3000 Schüler und junge Erwachsene die Berufsmesse „Welt der Logistik“, ausgerichtet von der Bremischen Hafenvertretung, besuchen.

Günes will zunächst Abitur machen, doch dann lockt ihn das Technische, wie Tobias Kröger (38), Vertriebsberater beim Nutzfahrzeugvertrieb und -Service W. Tiemann, schnell herausfindet. Er empfiehlt dem Schüler, ein Praktikum zu machen. „Dann reparierst Du solche Lkw und lernst auch die Teile kennen.“

Auch wenn Tiemann keine Kraftfahrer ausbildet, sollen die Mitarbeiter diese Welt kennen, sagt Kröger. Die ist mittlerweile recht komfortabel. Hinter den Sitzen für Fahrer und Beifahrer befindet sich ein Bett. Darüber: ein Fernseher. Darunter: ein Kühlschrank. Natürlich ist auch eine Klimaanlage an Bord. Kröger ist zufrieden. Schon kurz nach der Eröffnung der Berufsmesse habe es drei Praktikumsanfragen gegeben. Das Unternehmen bildet Mechatroniker für Kfz sowie Land- und Baumaschinen aus – und auch Fachkräfte für Lagerlogistik und weitere kaufmännische Berufe.

Dariusz Dudek (50), Geschäftsführer vom Weyher Transport- und Logistikmittelständler Dudek & Kling, sieht die Zukunft des Berufskraftfahrers als die eines Profis, umgeben von Technologie. „Ich rede mit 16-Jährigen und sage denen, in zehn bis 15 Jahren bist du Pilot in einem Hightech-Raumschiff. Schon heute benutzen die Fahrer Apps.“ Die Entwicklung des autonomen Fahrens sieht Dudek eher als eine Bereicherung und nicht als Gefahr für den Job. „Denken Sie an die Anschläge in Berlin. Wenn sich ein Hacker in das System hackt, kann ein Lkw zur Waffe werden. Es muss jemand eingreifen können.“

Er vermutet, dass automatisiertes Fahren eher was für die Geradeausfahrt ist. Sonst werde immer wieder jemand gebraucht, der steuert. Dazu kämen Be- und Entladung. Der Fahrer werde künftig vermutlich Aufgaben übernehmen, die heute im Kaufmännischen angesiedelt sind.

Reger Andrang herrscht beim Stand der Bundeswehr. Auch sie bietet Ausbildungsstellen im Bereich Logistik an. „Bewerber haben wir genug, aber qualifizierte Bewerber sind schon weniger“, erklärt Karriereberater Andreas Burggräfe (51).

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