BREMEN - Wenn der Luftraum nach der Aschewolke aus Island wieder freigegeben ist, will Bremen – wie andere Bundesländer auch – die Nachtflug-Beschränkungen zunächst flexibel handhaben, damit der Luftverkehr in Gang kommt. Das bestätigte am Montag ein Sprecher des Bremer Wirtschaftsressorts. Am Mittag, so hieß es, hatten sich die zuständigen Gremien der Länder darauf verständigt.

Nachts könnten dann beispielsweise Flugzeuge nach Bremen gebracht werden, damit am Morgen alles für die Fluggäste startklar ist. Zur Zeit stehen nur wenige Flieger auf dem Airport. Der Flughafen wirkt eher ein wenig verwaist, da sich kaum Menschen dort aufhalten. Potenzielle Passagiere bleiben offenbar angesichts der Meldungen über weitere Sperrungen gleich zu Hause. Wie berichtet fallen in Bremen täglich 95 Starts und Landungen aus. Davon betroffen sind rund 8000 Passagiere.