BREMEN - BREMEN - Diesmal war es allerdings nicht der Enkel, sondern der vermeintliche Schwiegersohn, der sich telefonisch bei einer 69-jährigen Bremerin meldete und um finanzielle Hilfe in Höhe von 20 000 Euro bat. Sie sagte ihre Hilfe zu und schickte ihren 66-jährigen Ehemann zum Geldinstitut. Dort hob der Mann die 20 000 Euro ab. Mittlerweile hatte seine Frau erneut Anrufe ihres „Schwiegersohnes“ erhalten und wurde misstrauisch. Sie rief am Wohnort ihres echten Schwiegersohnes in Süddeutschland an. Und siehe da: Er konnte nicht in Bremen sein. Mittlerweile hatte das Geldinstitut sich an die Polizei gewandt und über das vermutliche Betrugsdelikt berichtet. In der Wohnstraße der Eheleute fiel Polizeibeamten ein Mann im Nadelstreifenanzug auf, der den 66-Jährigen
verfolgte. Der Mann im Nadelstreifenanzug mit einem geschätzten Alter von rund 23 Jahren wies sich als polnischer Staatsbürger im Alter von 14 Jahren aus. Aufgrund fehlender Haftgründe wurde der Junge entlassen.
