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NWZonline.de Region Bremen

Bildung: 18 neue Schulen in nächsten zehn Jahren

25.02.2020

Bremen Der Schulbau steht ganz oben auf der Prioritätenliste des rot-grün-roten Senats. Im Doppelhaushalt 2020/21 sind für den Schul- und Kitabau jeweils 80 Millionen Euro eingeplant. Das ist nur ein erster Schritt: In den nächsten zehn Jahren sollen 18 neue Schulen gebaut und rund 100  saniert werden. Kreative Lösungen sind gefragt. Stadt und Land wollen private und kommunale Bauunternehmen wie die Gewoba und die Brebau als Partner ins Boot holen.

Ansprechendes Umfeld

Ein Projekt steht in Bremen vor der Umsetzung: Die Bildungsdeputation hat grünes Licht für den Neubau der Berufsschule für den Großhandel, Außenhandel und Verkehr (GAV) in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP-Modell) gegeben. Die 31,3 Millionen Euro teure Berufsschule soll auf einem städtischen Grundstück zwischen Cuxhavener Straße und Überseetor hochgezogen werden. Als Bauherr fungiert das Bielefelder Bauunternehmen Goldbeck. Anders ausgedrückt: Die Stadt stellt das Grundstück zur Verfügung und zahlt für das Projekt, Goldbeck plant und baut die Schule und trägt für ein Vierteljahrhundert die Verantwortung für das „technische Objektmanagement“ und die Wartung des Gebäudes.

Der Neubau sei notwendig, da das derzeitige Berufsschulgebäude an der Ellmersstraße in Walle marode ist, heißt es. Dort werden aktuell rund 1800 Schüler unterrichtet. „Mit dem Neubau schaffen wir eine Berufsschule, die zeitgemäßen Unterricht in einem ansprechenden Lernumfeld ermöglicht“, sagt Christopher Hupe, bildungspolitischer Sprecher der Grünen-Bürgerschaftsfraktion.

In den Verträgen ist ein Fertigstellungstermin zum 31.  Mai 2022 fixiert. Zum Schuljahr 2022/23 soll der Unterricht am neuen Berufsschulstandort in der Überseestadt mit einer Bruttogeschossfläche von 12 682 Quadratmetern (inklusive Parkgarage) aufgenommen werden. Finanziert wird der Neubau dann in vier Tranchen. Von 2022 bis 2025 werden pro Jahr knapp acht Millionen Euro fällig. Zudem zahlt das Land der Deputationsvorlage zufolge von 2022 bis 2047 pro Jahr 484 000 Euro an Miete. Das macht gegenüber dem alten Standort Mehrkosten von 54 000 Euro pro Jahr.

In der Überseestadt soll zudem eine neue Grundschule gegründet werden – und zum nächsten Schuljahr mit dem Unterricht beginnen. Die Schule soll ins einstige Verwaltungsgebäude der Firma Kellogg ziehen. Die Stadt mietet dieses an und baut es „zum Schulgebäude einer aufwachsend zweizügigen Grundschule im gebundenen Ganztag“ um, heißt es in der Deputationsvorlage. Zum Beginn des Schuljahres 2020/21 sollen zwei erste Klassen einziehen. Für diese werden zunächst gut 600 Quadratmeter bereitgestellt. Zum Schuljahr 2021/22 sollen zwei weitere erste Klassen mit dem Unterricht beginnen, in den beiden Folgejahren jeweils zwei weitere. Die neue Schule soll als gebundene Ganztagsschule organisiert sein – mit Betreuung montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr.

Umbau im Zeitplan

„Die Umbauarbeiten befinden sich im Zeitplan“, wurde der Deputation jetzt mitgeteilt. „Es wurden bereits nicht mehr benötigte Leichtbauwände und alte Bodenbeläge entfernt. Sobald die Entkernungsarbeiten abgeschlossen sind, kann mit der Herrichtung der Schulräume begonnen werden.“

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