BREMEN - Im Ausstellerzelt der Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ auf dem Betriebsgelände des Raumfahrtunternehmens Astrium herrschte reges Treiben. 162 Teilnehmer, die sich über die Regionalwettbewerbe für den Landeswettbewerb qualifiziert hatten, warteten aufgeregt auf die Juroren, die ihre Forschungsprojekte begutachteten. Es ging unter anderem um Bio-Müll, Möbiusbänder, Lichtverschmutzung und einen fliegenden Torus.

Die Jury fällte jetzt ihr Urteil und kürte die Sieger in den Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Im Landeswettbewerb „Jugend forscht“ wurden in fünf Kategorien erste Preise vergeben und damit die Landessieger ermittelt. Diese dürfen ihre Arbeiten beim Bundesfinale der Stiftung „Jugend forscht“ vom 17. bis 20. Mai im thüringischen Erfurt präsentieren.

In der „Arbeitswelt“ gewann Ina Meinen von der Europaschule Utbremen mit ihrem „Schnellen Hygiene-Check“. „Biologie“-Landessieger wurden die beiden Bremerhavener Patricia Vogel und Niklas Haerting mit einem Beitrag zum „Biomüll“. „Frozen Signal“ heißt der Titel des Landessiegers in „Chemie“, Robert Dunkelmann aus Ganderkesee, der ebenfalls die Europaschule Utbremen besucht. Mit ihrem Beitrag über „Allgemeine Parkettierungen der hyperbolischen Ebene mit regelmäßigen Vielecken“ sicherten sich Marvin Meister, Michael Rothgang und Marvin Hindmarsh (Oberschule Findorff, Kippenberg-Gymnasium) den Landessieg in „Mathematik“. Und im Fachbereich „Technik“ überzeugte die Jury der Beitrag von Michael Rosenthal und Shimon Roy-Ali vom Hermann-Böse-Gymnasium über „Verdunklung auf Knopfdruck“.

Ferner wurden 42 Sonderpreise und Forschungspraktika verliehen. Einer ging an Dominik Kolischke von der Oberschule In den Sandwehen, der für seinen Mitschüler Ömer Erismis, der aufgrund einer Muskelkrankheit seinen Arm nicht mehr heben kann, eine „Meldehilfe für Rollstuhlfahrer“ entwickelte.