BREMEN - Das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen untersucht die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla, der seit Donnerstag die Luftfahrt beeinträchtigt.

Im Rahmen der Atmosphären- und Klimaforschung werde mit Hilfe von Satelliten und Messungen vom Boden aus deren Ausbreitung und Zusammensetzung erforscht, sagte am Mittwoch ein Sprecher der Universität Bremen.

Die Bodenmessungen vom Bremer Institutsgebäude aus zeigten eine stark erhöhte Aerosolbelastung durch die Ascheteilchen. Außerdem sei durch einen Satelliten eine erhöhte Schwefeldioxidkonzentration nachgewiesen worden. Die Messungen ergaben zudem stärkere Werte der Schwefelverbindung Kohlenoxidsulfid in der Atmosphäre.