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NWZonline.de Region Bremen

Mann will Neffen den „Teufel“ austreiben

15.06.2019

Bremen Seinen zehnjährigen Neffen soll ein 41-Jähriger in der Vegesacker Wohnung seiner Mutter bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und den Kopf des Jungen mehrfach gegen eine Wand geschlagen haben. Seit Donnerstag muss sich der 41-Jährige vor dem Bremer Landgericht wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

In der Nacht zum 2. Februar 2018 soll der Mann in der Annahme, das Kind beherberge den Teufel, seinen Neffen so stark gewürgt haben, dass er bewusstlos wurde. Danach soll er den Kopf des Kindes mehrfach gegen die Zimmerwand geschlagen haben. Die Mutter des Angeklagten und ein Nachbar eilten dem Jungen zu Hilfe. Der Angeklagte sei völlig außer sich gewesen. Einsatzkräfte der Polizei konnten ihn stoppen. Der Junge überlebte mit Schädelprellung und Würgetrauma. Der Angeklagte durchlebte laut Staatsanwalt zum Tatzeitpunkt eine psychotische Episode. Bei einer Verurteilung würde ihm im Regelfall eine Haftstrafe bis zu zehn Jahren drohen. Aufgrund der seelischen Störung könnte er für schuldunfähig erklärt werden. Dann wäre die Einweisung in eine psychiatrische Klinik wahrscheinlicher.

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