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NWZonline.de Region Bremen

Meyer-Heder: SPD „auf die Ersatzbank schicken“

06.02.2019

Bremen Die Bremer CDU ist im Wahlkampfmodus und verbreitet Wechselstimmung. „Bremen braucht den politischen Aufbruch und die Erneuerung“, ruft Landesparteichef Jörg Kastendiek in die Menge. Das hebt die Stimmung bei den rund 700 Gästen beim Neujahrsempfang der Partei im Swissôtel. Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder legt nach. Er will ins Rathaus und den SPD-Amtsinhaber Carsten Sieling und seine Mannschaft „auf die Ersatzbank schicken“. Die CDU spielt auf Sieg. „Wir wollen stärkste Fraktion werden und erstmals nach 70 Jahren den Regierungschef stellen.“ Verbalattacken müssen vor allem Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) und der „grandios gescheiterte“ Bausenator Joachim Lohse (Grüne) einstecken. Und auch Bürgermeister Carsten Sieling, der „nur moderiere und nicht regiere“ und dem vor allem die politische Durchsetzungskraft fehle.

Die Partei gibt sich kämpferisch, optimistisch und setzt auf Neustart. Da ist der Hauptredner des Neujahrsempfangs, Ralph Brinkhaus, eine Idealbesetzung. Kastendiek präsentiert den 50-Jährigen als „Symbol der Erneuerung“. Schließlich hat der Ostwestfale im September 2018 den ewigen Volker Kauder als Chef der Bundestagsfraktion aus dem Amt gekippt. Der Erneuerer packt an, legt los und betont: „Wir machen das Spiel.“

Der Zusammenhalt in der Gesellschaft sei ein Schatz, der verlorenzugehen drohe. Brinkhaus sagt: „Wir müssen die Gesellschaft aus der Mitte denken.“ Soll heißen: Politik soll wieder für die „kleinen Leute“, für die „normalen Leute“ da sein. Es geht in einem Parforceritt um Werte, die Würde des Menschen, das christliche Menschenbild. „Solidarität ist keine Einbahnstraße“, sagt Brinkhaus. Wer Hartz IV erhalte, von dem müsse man mindestens erwarten können, dass er sich im Jobcenter meldet. Demokratische politische Gegner bezeichnet er als „Mitbewerber“. Brinkhaus prognostiziert, dass autonomes Fahren bald die Welt dominieren werde. Das Publikum zeigt sich skeptisch. „Deutschland hat da die meisten Patente. Die müssen wir in die Welt bringen“, fährt er fort.

Es folgen lobende Worte für Europa, „das entscheidende politische Projekt“, skizziert die Vorzüge der Staatengemeinschaft. Und bezeichnet Europa als das „größte Friedensprojekt der Menschheitsgeschichte“.

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