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NWZonline.de Region Bremen

„Hauptsache durchgehalten“

15.08.2017

Bremen Die Muskeln brennen, das Publikum heizt ein: Beim sechsten „City-Triathlon“ der Gewoba gingen am Sonntag etwa 650 Sportbegeisterte an den Start. Im Wasser, auf dem Rad und zu Fuß kämpften die Athleten in verschiedenen Kategorien gegen die Uhr – und den inneren Schweinehund. Tausende von Zuschauern versammelten sich trotz herbstlicher Temperaturen am Europahafen, um die Sportler anzufeuern.

„Drei, zwei, eins… und: Knall!“ Die Startpistole ertönt und schallt von den großen Mauern der Gebäude rund um den Europahafen zurück ins Becken. Dutzende Sportler schieben sich durchs Wasser, nur kurz recken sie ihre Köpfe empor. Ein Atemzug und weiter gegen die Wassermassen ankämpfen heißt jetzt die Devise.Eine Runde und der Körper schmerzt, die zweite Schleife wird schon zur Tortur. Doch die Athleten kämpfen, beißen, widersetzen sich dem inneren Schweinehund. 1,5 Kilometer sind absolviert. Raus aus dem kühlen Nass – und das kann bei diesen Temperaturen wahrlich so stehen bleiben. Nun sind gleich die Beine gefragt. Rauf aufs Rad, treten die Sportler in die Pedale, im Windschatten heften sie sich an ihren Vordermann und müssen in der Kategorie „Olympic Triathlon“ 40 Kilometer Vollgas geben. Aufgeben gilt nicht. Schon gar nicht, wenn nur wenige Meter entfernt Frau, Kind und Eltern ihre Schützlinge vom Straßenrand anfeuern. „Los, mein Bester! Zieh durch! Das schaffst Du!“

Im Ziel geht es in die Laufschuhe. Klettverschluss zu und ab auf die Piste, die die Sportler noch einmal zehn Kilometer bis zur Schlachte und zurück führt. Puh! Geschafft! Vollkommen alle erreichen die ersten Starter das Ziel, fallen zu Boden und lassen sich feiern. Die Lunge pfeift, der Schweiß rinnt in Bächen den Körper hinunter. Doch Ziel ist Ziel. Und durchgehalten ist durchgehalten. Das denken sich auch die Teilnehmer der Kategorie „Volkstriathlon“, der aus 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und abschließenden fünf Kilometer Laufen besteht. Mit weniger Training, aber genauso viel Enthusiasmus und Ehrgeiz erreichen die Sportler das Ziel – der eine schneller, der andere langsamer.

„Hauptsache: durchgehalten“, sagt Walter, 46 Jahre alt, aus Bremen, der bereits zum dritten Mal am „City-Triathlon“ teilnimmt. „Immer wieder eine geile Sache“, sagt er und nimmt auf den kalten Steinen Platz.

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