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NWZonline.de Region Bremen

Corona-Krise: Ein Hauch von Leben in der Innenstadt

21.04.2020

Bremen Es sind wieder Menschen in der Stadt. Viele tragen Masken, „Alltagsschutz für Mund und Nase“. In Standard-Hellgrün. Oder auch modisch gewagt. Das Tragen eines Nase-Mund-Schutzes wird „dringend empfohlen“, sagt Rose Gerdts-Schiffler, Sprecherin des Innensenators. „Das ist ein Schutz für die anderen Menschen.“

Die Stadt lebt wieder. Ohne die übliche Alltagshektik. Ein Hauch von Normalität in Corona-Zeiten. Die Lockerung der strengen Regeln mit der Öffnung von Geschäften mit bis zu 800  Quadratmetern Verkaufsfläche zeigt offensichtlich Wirkung. Viele Einzelhändler nutzen die Chance und erfüllen die strengen Auflagen und Hygienevorschriften.

Mindestens 1,5 Meter müssen im Einzelhandel jederzeit eingehalten werden. „Die Einzelhändler müssen das sicherstellen. Es darf keine engen Schlangen geben, der Zutritt muss reguliert werden“, sagt Gerdts-Schiffler. Auch für Kassierer und Mitarbeiter soll der Schutz gewährleistet werden – durch Plastikfolien, Spuck- oder Mundschutz.

Auch die Einkaufszentren dürfen öffnen, sofern sie dem Ordnungsamt ein Sicherheitskonzept vorlegen. Der Weserpark am Bremer Kreuz zählt dazu. Jedes zweite bis dritte Geschäft nutzte am Montag die Möglichkeit, den Verkauf wieder hochzufahren, sagt ein Augenzeuge. Und weiter: „So richtig viel los war nicht.“

Dezentes neues Leben

Das neue Leben in der Innenstadt ist auch hörbar. Aus den Lautsprecher der Bürgerpark-Tombola ertönt wieder Musik. Dezent. Auch der Losverkauf läuft wieder an. Zwei Drittel der Losbuden sind wieder geöffnet. „Wir brauchen jeden Cent“, sagt Tombola-Chef Dietmar Hoppe.

Viele Modehäuser sind wieder geöffnet – AppelrathCüpper, Zara, Hirmer, Ristedt. Andere wie H & M, Ansons oder Peek  & Cloppenburg warten offenbar noch ab. Auch Juweliere, Handyläden und Goldankäufer sind zurück auf dem Spielfeld. Und die meisten Schuhläden.

Die Kaufhäuser der Galeria Karstadt Kaufhof haben ihre Verkaufsflächen reduziert. „Auch auf 800 Quadratmetern Fläche – unser ganzes Sortiment steht Ihnen zur Verfügung“, heißt es. Allerdings haben die Häuser jeweils nur einen Eingang geöffnet. Die Buchhandlung Thalia hat ihre Öffnungszeiten reduziert.

Zwölf Tüten für Kunden

Bei den Kollegen von „Storm“ hängen an einem Holzständer zwölf Tüten vor der Eingangstür. „Wir zählen die Kunden mit Papier-Einkaufstüten“, sagt Inhaberin Alexandra Rempe. „Sind die weg, dann müssen die Kunden solange warten, bis wieder neue kommen.“ So werde die Maximal-Zahl von zwölf Kunden und drei Beschäftigten auf der 250 Quadratmeter großen Verkaufsfläche eingehalten. Beim Stadtweinverkauf des Ratskellers steht auf einer Tafel: „Sie sind mit Abstand die besten Kunden.“

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Lockerungen als Experiment bezeichnet. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sagte: „Wir gehen bis an die Grenze des Vertretbaren.“ Spätestens Ende April wird abgerechnet.

Dann konferiert die Kanzlerin wieder mit den Regierungschefs der 16 Bundesländer. Geht alles gut und sinkt die Infektionsrate weiter, gibt es womöglich weitere Lockerungen.

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