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NWZonline.de Region Bremen

Coronavirus: Bremen lebt ab heute im Notmodus

16.03.2020

Bremen Das Leben ist unwirklich. Surreal. Nur bei der Jagd auf Klopapier, H-Milch, Nudeln und Gemüsekonserven bleibt die handelsübliche Hektik und Aggressivität im Spiel. Ansonsten hat das Corona-Virus einen unsichtbaren Schleier über die Stadt gelegt. Der Alltag läuft in Zeitlupe. Vor den Cafés und Restaurants auf dem Marktplatz herrscht auf den Stühlen und Bänken gähnende Leere – trotz Frühlingssonne. Die Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks werden kaum beachtet. Es sind ja auch kaum noch Touristen in der Stadt.

Derweil meldete die Gesundheitsbehörde am Sonntag eine entspannte Lage bei der Corona-Ambulanz am Klinikum-Mitte: „Hier ist kaum etwas los.“ In den Tagen zuvor arbeitete die Anlaufstelle „hart am Limit“.

Heute wird eine zweite Corona-Ambulanz am Klinikum Bremen-Ost eröffnet. Die Zahl der im Land Bremen bestätigten Corona-Infektionen ist am Wochenende auf 53 gestiegen (Stand Sonntag, 18 Uhr) .

In der Stadt Bremen sind am Sonnabend drei Fälle und in Bremerhaven zwei bestätigte Infektionen dazugekommen, bestätigte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Lukas Fuhrmann. Bei den neuen Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer. Ab Montag sind die Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Bremen schaltet auf Notfallmodus. Die Bildungsbehörde hat derweil klargestellt: Nur wenn beide Elternteile bei Polizei, Feuerwehr oder im Gesundheitswesen arbeiten oder eben ein Alleinerziehender, können die Kinder in die Notbetreuung gebracht werden.

Bremer Unternehmen sollen derweil schnell und unkompliziert Hilfe bekommen. Das sagte Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) dem Regionalfernsehmagazin „buten un binnen“. Sollte die Hausbank der Unternehmen nicht helfen können, werde die Bremen Aufbaubank mit Liquiditätshilfen oder günstigen Krediten einspringen.

Das öffentliche Leben wird immer weiter heruntergefahren. Noch spulen die Kinos ihr Programm mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ab. Derweil hagelt es weitere Absagen: Alle Stadtteilbibliotheken machen zunächst bis zum 26. März dicht. Die Hochschule für Künste (HfK) hat alle Konzerte bis Ende April abgesagt, das Planetarium alle öffentlichen Veranstaltungen zunächst für den März. Die Handelskammer hat ihren für Mittwoch geplanten traditionsreichen Einzelhandelsabend für 2020 abgesagt.

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Die Bremer Clubs „Modernes“, „Tower“ und „Lila Eule“ haben ihren Betrieb vorerst eingestellt. Das für den 21. März im „Modernes“ geplante Konzert der Gruppe „Selig“ wurde auf den 1. Juli verlegt.

Ebenfalls neue Termine gibt es für das Konzert von „In Extremo“ im „Pier 2“ am Gröpelinger Weserufer (23. Oktober statt 24. April) und für „Made in Bremen“, die Messe für Bremer Produkte. Die soll jetzt am Sonnabend und Sonntag, 6.  und 7.  Juni, im BLG-Forum in der Überseestadt stattfinden.

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