BREMEN - Eine tropisch anmutende Bar steht vor einem Palmenhintergrund samt Sonnenuntergang. Anna Maria Mühe alias „Pegeltrinkerin“ Rebecka Gressmann schenkt sich ein Glas ein – gedreht wird eine Szene im neuen Bremer „Tatort“.

Das Set während des Pressetermins zu „Eisblumen“ – so der Arbeitstitel – ist jedoch nicht etwa die Karibik, sondern ein dunkler Keller eines Gewerbegebäudes in Woltmershausen. Die Hausgemeinschaft der „Grohner Düne“ am Vegesacker Bahnhof – wo ein Großteil des Films spielt – feiert ein Fest.

An der Seite von Jungschauspielerin Anna Maria Mühe sind gerade Janek Rieke als ihr Filmehemann Max Gressmann sowie Dagmar Manzel als Gisela Kremer zu sehen.

„Ich bin total angewiesen auf meine Kollegen. Wenn die gemeinsame Arbeit stimmt, geht es mir wahnsinnig gut dabei“, sagt die 24-jährige Mühe nach der Szene. Die Kollegen, das sind natürlich in erster Linie Sabine Postel als Hauptkommissarin Inga Lürsen sowie Oliver Mommsen als ihr Kollege Stedefreund.

Das Duo hat wieder einen kniffligen Fall zu lösen: In einer Hochhaussiedlung wird das Ehepaar Berthold ermordet aufgefunden. Weil deren neunjährige Tochter (gespielt von der gleichaltrigen Bremerin Sina Monpetain) die Tat beobachtet hat, befindet sie sich ebenfalls in großer Gefahr. Das verstörte Kind spricht seitdem nicht mehr und flieht aus dem Krankenhaus zurück in die Wohnung. Um dem potenziellen Mörder auf die Spur zu kommen, ermittelt die resolute Inga Lürsen undercover als ihre Tante. Dafür zieht sie in das Hochhaus ein, in dem auch Arbeitskollegen der Opfer und deren Frauen leben.

Und Stedefreund? Der habe, so Mommsen, zwar akzeptiert, dass er eine sehr fähige Frau als Vorgesetzten hat, „aber in der aktuellen Folge zieht sie wieder so eine Nummer ab, wo Stedefreund richtig Angst bekommt.“

„Eisblumen“ wird irgendwann 2011 am bekannten „Tatort“-Platz in der ARD zu sehen sein.