BREMEN - BREMEN/I - Eine jetzt unterzeichnete Vereinbarung zwischen dem Gesundheitsamt und den freien Trägern der Drogenhilfe soll sicherstellen, dass letztere in ihrer Arbeit verstärkt auf das Kindeswohl achten. Sie erwarte von der privaten Drogenhilfe, dass sie ihre Mitarbeiter entsprechend qualifizieren werde, sagte Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD).

Die Leitlinie würde jetzt den Drogenberatern einen klaren Verfahrensablauf bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung an die Hand geben, sagte Gesundheitsamt-Chef Jochen Zenker. Sollten sie etwa beobachten, dass jemand neben Methadon illegale Substanzen konsumiert, müsse dies dem Amt mitgeteilt werden.