BREMEN - Migration, Staatsausgaben, Sozialtransfers – Themen, um die es am Donnerstag im Kaminsaal des Bremer Rathauses ging. Zum nunmehr 24. Mal verlieh die Wolfgang-Ritter-Stiftung den gleichnamigen Preis.
Zwei Preisträger durften sich über die renommierte – und mit einem Geldpreis von insgesamt 20 000 Euro verbundene – Auszeichnung freuen: Dr. Sara Borella, 1972 in Italien geboren, und Dr. Udo Schneider, 1971 in Worms geboren. „Die Wolfgang-Ritter-Stiftung schreibt jährlich einen Preis aus, mit dem hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre ausgezeichnet werden.“ So heißt es bei der Stiftung.
Sara Borella bekam den Preis für ihre Arbeit „Migrationspolitik in Deutschland und der Europäischen Union“. Udo Schneider wurde für die Untersuchung „Staatsausgaben und Sozialtransfers – theoretische und empirische Analyse der Entwicklung der Staatstätigkeit“ ausgezeichnet. Professor Helge Bernd von Ahsen aus Verden, Vorstandschef der Stiftung und Gesellschafter der Fides-Treuhandgesellschaft in Bremen, überreichte die Preise.
Wolfgang Ritter (1905 bis 1993), einst Inhaber der Bremer Tabakwarenfabrik Martin Brinkmann, gründete die Stiftung im Jahr 1970. Zweck der Stiftung ist es, „die Wissenschaft und ihre Einrichtungen sowie den akademischen Nachwuchs zu fördern“.
