BREMEN - Der Skandal um das aus Bayern gelieferte Gammelfleisch weitet sich auch auf Bremen aus. Dort wurde am Donnerstag Fleisch aus Schlachtabfällen aus dem schwäbischen

Wertingen auf einem Dönerspieß in einem Imbiss entdeckt.

Wie der Bremer Senat mitteilte, sei der Spieß mit dem minderwertigen Fleisch zunächst an eine Berliner Firma geliefert worden und von dort nach Bremen gekommen. Das Fleisch sei zwar nicht gesundheitsschädlich, aber ungenießbar. Es wurde sichergestellt und vernichtet.

Im Zeitraum der beanstandeten Lieferungen habe der Imbiss pro Woche zwei bis drei Spieße aus Berlin erhalten, nur der sichergestellte Spieß war noch vorhanden.