• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Bremen

Entsorgung: Neue Pläne für Biomüll in Bremen

03.04.2018

Bremen Bremer Biomüll könnte künftig in den Industriehäfen gelagert und umgeschlagen werden. Ein entsprechender Genehmigungsantrag des Recycling-Unternehmens Remondis aus Lünen in Westfalen für ein Grundstück an der Windhukstraße in Oslebshausen liegt der Umweltbehörde vor, so Sprecher Jens Tittmann.

Auf dem Areal zwischen Kohlenhafen und Hüttenhafen will die Firma Biomüll und Grünabfall zwischenlagern, bevor er (etwa 25 000 Tonnen pro Jahr) auf Laster verladen und in eine Verstromungsanlage in Bohmte bei Osnabrück transportiert wird.

Das weltweit tätige Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, nach eigenen Angaben „einer der weltweit größten Dienstleister für Recycling, Service und Wasser“, hatte im vergangenen Jahr die Ausschreibung für die Sammlung und Verwertung des Bremer Biomülls gewonnen. Der Bremer Entsorger Nehlsen, bislang für die Verwertung zuständig, hatte das Nachsehen.

Ursprünglich wollte Remondis den Biomüll in einem Gewerbegebiet an der Barkhausenstraße in Woltmershausen sammeln und bis zum Abtransport zwischenlagern. Doch Anwohner und Beirat wehrten sich erfolgreich gegen die Pläne. Remondis zog seinen Genehmigungsantrag wieder zurück und fand offenbar ein neues Areal im Bereich der Industriehäfen. Auch hier stoßen die Pläne bereits auf Ablehnung, Beirat und Anwohner befürchten zusätzliche Geruchsbelästigungen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Sprecher Jens Tittmann hält den neuen Antrag jedoch für „durchaus genehmigungsfähig“. Und wenn er genehmigungsfähig sei, müsse man diesen als Verwaltung auch genehmigen. „Dazu sind wir verpflichtet.“

Derzeit werde der Antrag unter Beteiligung etwa von Polizei, Feuerwehr und dem Beirat, der sich von den Planungen bislang übergangen fühlte, geprüft. Eine Genehmigung des Antrages scheint wahrscheinlich. Bei dem Areal handele es sich um ein Industriegebiet.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.