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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Bremen

„Eine Stadt braucht ein Zentrum“

11.09.2018

Bremen Jetzt sind sie da und entwickeln Ideen für Bremens edelste Lage: 100 internationale Spezialisten trafen sich am Sonntag im Atlantic Grand Hotel zur Eröffnung der Ideenmeisterschaft „#Mitte Bremen“. Die Vertreter verschiedenster Disziplinen wollen bis Freitag Ideen für die Zukunft der Innenstadt entwickeln.

Kurt Zech, Initiator des Ideenwettbewerbs, ist froh, dass das Parkhaus-Mitte nach dem geplanten Abriss nicht einfach neu gebaut wird. „Mit Blick auf die Zukunft wäre das zu kurz gesprungen gewesen“, sagt er. Er will nach dem Abriss auf dem Gelände zusammen mit Karstadt und Kaufhof ein neues Innenstadt-Quartier schaffen. So stünden 11 000 Quadratmeter in feinster Lage zur Verfügung. Dort soll seine „City-Galerie“ entstehen. Christian Jacobs, Investor für das „Balge-Quartier“ zwischen Obernstraße und Weser will das Gebiet für die Zukunft fit machen.

„Bremen ist die größte Stadt zwischen Amsterdam und Hamburg. Wir müssen die Innenstadt so aufstellen, dass man das merkt“, sagte er. Es gäbe noch keine Idee, wie zukünftige Nutzungen seines Quartiers aussehen werden. Wichtig sei aber, dass eine Stadt ein Zentrum hat. Er betont auch den besonderen Wert historischer Bauten im „Balge-Quartier“, darunter das Jacobs-Stammhaus, das Essighaus mit Weserrenaissance-Fassade und das Kontorhaus. Dies sei wichtiges Kulturerbe, das aber nicht wahrgenommen werde. „Wir wollen die Fassade neu an die Umgebung anpassen, besonders an die gegenüberliegende Handwerkskammer“, sagt Thomas Binder, Geschäftsführer der „Denkmalneu“-Gruppe, die den Lloydhof in ein sogenanntes „lebendiges Haus“ verwandeln will. In „lebendigen Häusern“ treffen Geschäfts- und Büroflächen auf Wohnraum. 2019 soll der Umbau beginnen.

Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) wies auf die einzigartige Chance hin, jetzt eine neue Welt für die Innenstadt zu schaffen. Die Zeit der Shopping-Malls sei glücklicherweise vorbei. Heute gehe es ums Einkaufen im Online-Zeitalter, Kultur und Verweilqualität. Sieling empfiehlt, sich auch mit den Rändern der betrachteten Areale zu befassen, wo immerhin Weltkulturerbe liegt. Das sei eine große Verantwortung. Die Bewältigung des Verkehrs ohne das Parkhaus sei eine große Herausforderung.

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