BREMEN - BREMEN/GN - Eine grausige Entdeckung machten vor drei Wochen zwei Kinder im Waller Maschinenfleet: Sie fanden eine Wasserleiche, die bereits mehrere Wochen alt war – selbst für hartgesottene Polizisten ein schrecklicher Anblick. Wie die Polizei jetzt berichtete, handelt es sich bei dem Toten um den 65 Jahre alten Peter Hansen aus Gröpelingen.

Da die Umstände seines Todes nicht geklärt sind, hoffen die Ermittler nun auf Hinweise und Zeugen. Zuletzt wurde Hansen den Angaben zufolge am 10. Januar lebend gesehen. Ein Verwandter meldete ihn als vermisst.

Inzwischen wurde der Leichnam obduziert. Auf eine Fremdeinwirkung weise zunächst nichts hin, hieß es. Unklar ist bisher, wie Peter Hansen ins Fleet gelangte. Um die Umstände aufzuhellen, hat die Kripo einige Fragen. So möchten die Beamten wissen, wer den 65-Jährigen am 10. Januar im Bereich des Maschinenfleets in Walle (Auf den Wettern) gesehen hat. Gesucht wird auch eine bisher unbekannte Frau, die wahrscheinlich „Kathi“ heißt. Welche Beziehung zwischen dem Rentner und dieser Frau bestand, ist ebenfalls noch ungeklärt.

Die Frau hatte nach Angaben der Polizei offenbar Zugang zur Wohnung des Toten in Gröpelingen. Die Polizei vermutet, dass sie ihn mit Essen versorgte. Die Frau hinterließ in der Wohnung einen Zettel, den sie mit „Kathi“ unterschrieb, berichtete der Sprecher. „Insbesondere die Frau wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen“, sagte der Sprecher. Die Rufnummer der Polizei lautet 0421/362-3888.