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NWZonline.de Region Bremen

Evakuierung Am Sonntag Möglich: Liegt eine Weltkriegsbombe unter Bremer Baustelle?

30.06.2020

Bremen Auf einer Baustelle im Bremer Stadtteil Walle ist bei Sondierungen ein verdächtiger metallischer Gegenstand im Boden entdeckt worden. Wie die Polizei mitteilt, könnte es sich um eine Weltkriegsbombe handeln. Eine mögliche Entschärfung samt weiträumiger Evakuierung ist für den kommenden Sonntag geplant.

Experten des Kampfmittelräumdienstes sollen demnach am Sonntagmorgen am Osterfeuerberger Ring, in Höhe Dithmarscher Freiheit den unbekannten Metallkörper freilegen. Im Anschluss wird über eine Evakuierung und deren Umfang entschieden. Die Polizei bittet schon jetzt alle Bürgerinnen und Bürger, die in diesem Bereich wohnen, sich darauf einzustellen, gegebenenfalls am Sonntag, 5. Juli, ab 9 Uhr ihre Wohnungen zu verlassen und sich außerhalb des Sperrkreises zu begeben. Als Aufenthaltsort steht die Messe Bremen, Halle 4, zur Verfügung.

Eine Mund-Nase-Bedeckung ist laut Polizei erforderlich und muss selbst mitgebracht werden. Weil sich die Dauer der Evakuierungsmaßnahme nicht abschätzen lässt, sollten gegebenenfalls einzunehmende Medikamente sowie Essen und Getränke nicht vergessen werden. In der Halle werden alle notwendigen Hygienemaßnahmen eingehalten.

Nach ersten Schätzungen wären von der möglichen Evakuierung mehr als 10.000 Menschen betroffen. Dies hänge davon ab, welcher Radius um den Fundort eingehalten werden müsse, was erst am Sonntag entschieden werden könne, heißt es weiter.

Alle Gebäude in direkter Umgebung des Fundortes, dem „inneren Kreis“, müssten demnach evakuiert werden. Hierfür müssten alle Personen die Wohn- und Geschäftsräume verlassen. Im „äußeren Kreis“ um den Fundort dürften sich während der Entschärfung keine Menschen außerhalb der Gebäude aufhalten. Dieser Bereich könne einen Radius von bis zu 1000 Metern haben. Während der Entschärfung sollten die Bewohner die Nähe von Fenstern meiden und sich in Gebäudeteilen aufhalten, die abgewandt von der Bombe liegen.

Betroffen von den Maßnahmen seien in jedem Fall die Bahnstrecke zwischen Bremen und Hamburg und der Autobahnzubringer Überseestadt. Aus diesem Grund könne es ab 7 Uhr auch Einschränkungen und Ausfälle bei Bahnen, Bussen und Straßenbahnen geben.

Kranke, nicht gehfähige Personen, werden gebeten, sich ab Donnerstag bei der Feuerwehr unter der Telefonnummer 0421/30303 zu melden.

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