BREMEN - Umweltschutz-Organisationen haben größere Anstrengungen beim Meeresschutz in Europa gefordert. Sie legten am Montag in Bremen eine gemeinsame Stellungnahme zur Europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie vor.
Darin heißt es, dass der Schutz der Meere auf jeden Fall Vorrang vor der Nutzung haben müsse. Es überrasche nicht, dass die Bundesregierung in einem Bericht dazu feststelle, dass Nord- und Ostsee in keinem gesunden Zustand seien.
Ausgearbeitet wurde die Stellungnahme vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), von Deepwave, der Deutschen Umwelthilfe, Greenpeace, NABU, der Schutzstation Wattenmeer, den Wal- und Delfinschützern WDCS und der Umweltstiftung WWF.
