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NWZonline.de Region Bremen

Fahrradstraße: Knallrotes Heimspiel für Radler

18.04.2019

Bremen Roter Teppich für Radfahrer: Schon seit Längerem war der Abschnitt zwischen Rembertitunnel und „Stern“ an der Parkallee als Fahrradstraße ausgewiesen, jetzt wird das Heimspiel für Radler auch optisch mehr als deutlich. Straßenmarkierungen signalisieren: Hier haben Fahrradfahrer das Sagen – und Autos müssen warten. Notwendig, so Verkehrssenator Joachim Lohse (Grüne), wurden die Arbeiten, weil Autofahrer nicht immer akzeptierten, dass dies eine Fahrradstraße ist. Es sei auf der Strecke, die täglich bis zu 7000 Radfahrer benutzen, wiederholt zu Bedrängungssituationen gekommen. Damit werde nun die Strecke zum Heimspiel für Radfahrer.

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224 000 Euro hat die Stadt in die Hand genommen, laut Sven Eckert, Geschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ein erster wichtiger Schritt, um das Thema Radfahren voranzubringen. Apropos voranbringen: Bremen will laut aktuellem Verkehrsentwicklungsplan bis 2025 noch viel mehr für Fahrradfahrer tun. Neben den bereits existierenden knapp 20 Fahrradstraßen im gesamten Stadtgebiet sind neun zusätzliche sogenannte Premiumrouten geplant. Dabei handelt es sich um „Fahrradautobahnen“, die quer durch die Stadt führen, erklärte Jens Tittmann, Sprecher des Verkehrsressort. Konkret arbeite man aktuell an einer Verbindung, die Bremen-Nord, die Innenstadt und Hemelingen verbindet. 43 Kilometer lang soll die Route werden, mit Ober- und Unterführungen, möglichst viele Grünphasen, klare Fahrbahnkennzeichnungen und eine Breite soll sie aufweisen, um auch bei Gegenverkehr gefahrlos überholen zu können, so Tittmann. Noch in diesem Jahr wolle man zwölf Kilometer an den Start bringen. Weitere Abschnitte seien in Planung. Dabei müssten bis zu 500 Kleinstabschnitte begutachtet und die konkrete Strecke ausdiskutiert werden.

Zusätzlich zu den Premiumrouten laufen die Arbeiten zur deutschlandweit ersten Fahrradzone in der Neustadt auf Hochtouren. Im Zuge des Vorhabens wurden 2,4 Millionen Euro Fördermittel bewilligt, sodass vor der Hochschule an der Langemarckstraße zurzeit ein Fahrrad-Repair-Café entsteht. Das Fahrradmodellquartier soll zudem mit übersichtlichen Kreuzungen, ebenen Straßen und einer hohen Konzentration ergänzender Maßnahmen komplettiert werden, so Verkehrssenator Lohse. Zwei Fußgänger- und Radfahrbrücken zwischen Kleiner Weser (Neustadt) und Weser (Stadtwerder und Altenwall) sowie eine Brücke zwischen Hemelingen und Habenhausen stehen ebenfalls auf dem Verkehrsentwicklungsplan.

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