BREMEN - BREMEN/KUZ - 35 Mal lag der Feinstaubwert an der Neuenlander Straße über der zulässigen Grenze – so oft, dass laut EU-Vorgabe nun gehandelt werden muss. Und genau das fordern die oppositionellen Grünen. „Die nach den Überschreitungen im vergangenen Jahr ergriffenen Maßnahmen des Umweltsenators senken die Belastung offensichtlich nicht“, heißt es in einer Erklärung. Bei den Maßnahmen handelte es sich um Nassreinigung der Straße und Kontrolle der Bautätigkeiten.

Die Abgeordnete Karin Mathes forderte: „Seit Jahren werden vom Umweltressort keine wirksamen Maßnahmen gegen die Schadstoffbelastung an der Neuenlander Straße ergriffen. Statt die Bürger weiter mit dem Hinweis auf die Fertigstellung der A281 zu vertrösten, muss Senator Ronald-Mike Neumeyer jetzt handeln.“

Die Grünen gehen davon aus, dass Verkehrsbeschränkungen wie Nachtfahrverbote „unumgänglich“ sein werden. Zudem habe der Beirat mehr Büsche und Bäume für die Neustadt gefordert.