BREMEN - Bremen ist zwar nicht mehr so maritim wie früher, doch Bremen-Besucher erwarten das Maritime, weil es ihrem Bild der Hansestadt entspricht. Und so freut sich Tourismus-Chef Peter Siemering auf und über das „Festival Maritim“ in Vegesack.
Shanty-Klänge und Seemannslieder, Folk und Balladen – in diesem Jahr gibt es die 13. Ausgabe des Festivals. Es dauert von Freitag, 5. August, bis Sonntag, 7. August. 30 Bands und Chöre, Gruppen und Solokünstler aus Deutschland, Polen, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Holland geben in dieser Zeit mehr als 150 Konzerte. Und vor allem: sie bevölkern Vegesack und seine „maritime Meile“. Die Musik liegt während des Festivals buchstäblich in der Luft. Gespielt und gesungen wird unter anderem auf zehn Freiluftbühnen. Sogar an Bord der Fähre gibt es Konzerte.
„So etwas gibt es nirgendwo anders“, sagt der Tourismus-Fachmann Siemering. „Und es passt gut zu Bremen.“ 110 000 Euro kostet das „Festival Maritim“, die Wirtschaftsförderung unterstützt es.
„Das ‚Festival Maritim‘ ist eine wichtige touristische Attraktion, die überregionale Besucher anzieht“, sagt Wirtschafts-Staatsrat Heiner Heseler. Wolfgang Helms, Chef beim Vegesack-Marketing, bestätigt das: „Es kam ein Herr zu uns und wollte 30 druckfrische Festival-Programme haben.“ Helms fragte ihn, was er damit vorhabe. „Er stammt aus Pinneberg und lädt seine Freunde aus Flensburg und Kiel und anderen schleswig-holsteinischen Städten zum ‚Festival Maritim‘ ein.“
Insgesamt erwarten die Festival-Organisatoren um Projektleiter Fritz Rapp insgesamt 60 000 Besucher.
Bau- und Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) eröffnet das Festival am 5. August um 19.15 Uhr. Ebenfalls an jenem Freitag gibt es eine Premiere – ein „Benefiz-Eröffnungskonzert“ für die Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in der Vegesacker Stadtkirche um 20 Uhr.
