BREMEN - In Bremen haben sich Wissenschaftler und Unternehmer im „Innovationscluster MultiMat“ zusammengetan, um Ergebnisse aus der Materialforschung schnell in marktfähige Produkte umzusetzen.

Der Zusammenschluss passe perfekt in die Strategie Bremens, bis 2010 zu den zehn besten Technologiestandorten zu gehören, sagte gestern Nachmittag bei der Vorstellung Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD). Wichtig sei dabei eine Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft.

Bremen gibt insgesamt 2,7 Millionen Euro aus den Ressorts Wirtschaft und Bildung für das Cluster mit dem Namen „Multifunktionale Materialien und Technologien“, kurz „MultiMat“. Jeweils 2,7 Millionen Euro machen die Fraunhofer-Gesellschaft und die Bremer Industrie locker. Auf vier Jahre verteilt stehen damit 8,1 Millionen Euro zur Verfügung. Es ist das erste Innovationscluster der Fraunhofer-Gesellschaft in Norddeutschland, betonte Professor Ulrich Buller, Forschungsvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft. In Bremen soll Bullers Worten zufolge ein international anerkanntes Kompetenzzentrum zu multifunktionalen Werkstoffen entstehen. Mit im Boot sind unter anderem das

Alfred-Wegener-Institut, die Uni, Airbus und viele weitere Unternehmen wie Mercedes und Thyssen-Krupp Krause.