Bremen - Ischa Freimaak – in Bremen beginnt am Freitag, 18. Oktober, die fünfte Jahreszeit. Bis Sonntag, 3. November, drehen sich 17 Tage lang Karussells und Riesenräder, kurven Waggons über Achter- und durch Geisterbahnen und öffnen vier Großzelte für alle Feierwütigen auf der 100 000 Quadratmeter großen Festwiese. „Der Aufbau läuft bislang reibungslos“, sagt Rudolf Robrahn, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bremer Märkte. Fragen und Antworten zum Volksfest.
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Wie viele Schausteller sind dabei |
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„Wir haben eine gute Bewerberlage“, sagt Wessel-Niepel. 1 130 Betriebe wollten beim 984. Freimarkt auf der Bürgerweide dabei sein. 315 Schausteller wurden zugelassen. Dazu zählen vier Schienenbahnen, 14 Karussells (inklusive Geisterbahnen), 16 Kinderkarussells, 19 Ausschankbetriebe, 16 Belustigungsgeschäfte, 22 Spielgeschäfte, elf Schießbuden, 128 Imbissbetriebe und vier Großzelte mit mehr als 650 Quadratmetern Fläche. Erstmals dabei ist die „Königsalm“ der Familie Renoldi. Die „Bayern-Festhalle“ steht wieder auf ihrem Stammplatz. Hinzu kommen das „Hansezelt“ mit seinem maritimen Ambiente und als „kleinstes Großzelt“ das „Riverboat“ mit seinem Südstaaten-Look.
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Gibt es neue Attraktionen |
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Sechs Fahrgeschäfte feiern ihre Premiere auf dem Freimarkt. So wird mit dem „Rock-&-Roller-Coaster“ die größte mobile Achterbahn Deutschlands auf der Bürgerweide aufgebaut – mit „First Drop“ und 20 Meter Schienenhöhe. Auch die maritime Familienachterbahn „Kuddel der Hai“ macht in Bremen fest. Der „Aeronaut“ ist laut Wessel-Niepel der „höchste Kettenflieger“, der auf Jahrmärkten unterwegs ist (Flughöhe: 72 Meter). „Die Geisterfabrik“ wird als größte mobile interaktive Geisterbahn der Welt angepriesen – mit 400 Metern Schienen auf fünf Etagen. Auch das Rundfahrgeschäft „Hurricane“ mit sechs Gondeln für je vier Mitfahrer sowie der „Transformer“ mit drei überlagernden Drehbewegungen und Loopings zählen zu den Neuheiten.
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Wann geht es los |
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Am Freitag um 16 Uhr eröffnet Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff den Kleinen Freimarkt auf dem Marktplatz: Der Roland bekommt sein Freimarktsherz. Auch um 16 Uhr öffnen Karussells, Fress- und Losbuden auf der Bürgerweide. Offiziell wird der Freimarkt um 18 Uhr in der „Königsalm“ eröffnet – der Fassanstich ist eine Premiere für die neue Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke). Übrigens: Die Maß Bier kostet 8,50 bis 10,70 Euro.
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Gibt es ein Feuerwerk |
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Aber klar! Das wird am Freitagabend um 21.45 Uhr gezündet. Das Umweltbundesamt sagt: „Bei Höhenfeuerwerken wird der Feinstaub nicht bodennah, sondern in größeren Höhen freigesetzt und kann sich dort rasch mit dem Wind verteilen.“ Robrahn erklärt: Das Freimarkts-Feuerwerk verfügt über 80 Kilo Explosivmasse. Es setzt 34 Kilo Kohlendioxid frei, so viel wie zehn Kilo Grillkohle.
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Ist der Freimarkt klimafreundlich |
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Der Freimarkt läuft mit „grünem Strom“, und die Schausteller haben die Beleuchtung längst auf LED umgestellt. In ein bis zwei Jahren soll das Volksfest auch plastikfrei sein.
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Wie viele Besucher werden erwartet |
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Wenn das Wetter mitspielt, so rund vier Millionen, sagt Wessel-Niepel. Der Freimarkt sei immer noch ein echtes Volksfest für Familien, so Robrahn.
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Was gibt es sonst noch |
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Es gibt einen „Superheldentag“ am 21. Oktober, einen „Prinzessinnentag“ am 29. Oktober und am 31. Oktober einen Mitternachtsgottesdienst im „Cafe Keese“. In Halle 7 gibt es ein Partyspektakel, unter anderem mit Mia Julia (24. Oktober) und Mickie Krause (31. Oktober).
