BREMEN - Der Square-Dance-Club Key-Porters wird 20 Jahre alt. Gefeiert wird das Ereignis beim „Tanz in den Mai“.
Von Alice Bachmann
BREMEN - „Erst mische ich meine Tänzer und am Ende muss ich sie wieder richtig sortieren.“ Auf diese scherzhafte Formel bringt Sven Köwing seine Tätigkeit als so genannter Caller beim Square- Dance-Club „Key-Porters“, der regelmäßig im Bürgerzentrum Vahr zusammenkommt.„Clubabend“ heißen diese Treffen, zu denen die Damen ihren Petticoat und die Herren ihr Westernhemd aus dem Schrank holen und dann zu den Ansagen des Callers tanzen. Zu einem Square Dance gehören mindestens acht Leute – es können auch ein paar hundert sein. Es werden Paare gebildet, üblicherweise jeweils ein „Boy“ und ein „Girl“.
Zwar gibt es keine offizielle Altersbeschränkung für die „Boys“ und „Girls“, aber für diesen flotten Tanz braucht es Kondition, ein gutes Gedächtnis und schnelle Auffassungsgabe. Denn es gibt 69 Tanzfiguren mit englischen Namen, die der Caller in immer neuer Reihenfolge ansagt. Wer auf der Tanzfläche rechts und links verwechselt, bringt die gesamte Gruppe durcheinander.
Neben den Tanzfiguren gehören zum Square Dance einige Bekleidungsvorschriften. Im Tanzsaal gilt das Du und die Männer tragen beim Tanzen keinen Cowboy-Hut.
Die „Key-Porters“ laden an den Dienstagen, 12. April und 19. April, jeweils ab 19 Uhr zu einem Schnupperabend ins Bürgerzentrum Vahr ein. Am 30. April wird mit einem „Tanz in den Mai“ im Berufsbildungszentrum des Reichsbundes das 20-jährige Club-Bestehen gefeiert.
Mehr Informationen im Internet unter www.Key-Porters.de
