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NWZonline.de Region Bremen

Bremen erinnert an Opfer von Gladbeck

01.04.2019

Bremen Rund 30 Jahre nach dem Gladbecker Geiseldrama erinnert Bremen mit einem Gedenkstein an die drei Todesopfer. An einer Bushaltestelle im Stadtteil Huckelriede wurde am Samstag ein Erinnerungsort eingerichtet.

An diesem Ort hatten die Geiselnehmer Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner bei ihrer mehrtägigen Irrfahrt im August 1988 einen Bus gekapert. Auf dem Stein stehen die Namen der getöteten Businsassen Silke Bischoff und Emanuele di Giorgio sowie des Polizisten Ingo Hagen, der bei einem Unfall umkam.

Der Fall hatte Deutschland 1988 tagelang in Atem gehalten. Nach einem Banküberfall in Gladbeck flüchteten die Gangster quer durchs Land und nahmen mehrfach Geiseln. Medien und Polizei hätten damals Fehler gemacht, so der Bremer Bürgermeister Carsten Sieling (SPD). Vor allem aber seien hinterher die Betroffenen und Hinterbliebenen alleingelassen worden.

„Das Geschehene können wir nicht ungeschehen machen“, sagte er. „Aber wir können die Erinnerung an die Opfer hier in Bremen wachhalten und den Hinterbliebenen zeigen, dass sie mit ihrer Trauer nicht vergessen sind.“

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