BREMEN - BREMEN - Noch unterhält die Marine im U-Boot-Bunker „Valentin“ in Farge ein Materialdepot, doch 2010 will sich das Militär zurückziehen. Für die Bremer Politik stellt sich die Frage: „Was passiert danach mit dem Bunker?“ Jetzt verhandelten Vertreter der großen Koalition erstmals mit dem Bundesverteidigungsministerium.

Walter Koblow, Parlamentarischer Staatssekretär aus dem Berliner Ministerium, sagte beim Besuch in Bremen: „Ich bin sehr optimistisch, dass wir gemeinsam mit dem Land Bremen eine Lösung finden.“ Vor allem Alt-Bürgermeister Hans Koschnick (SPD) hatte sich in Berlin stark engagiert und so die Gespräche erst möglich gemacht.

Die Hansestadt, vertreten durch die Fraktionschefs Jens Böhrnsen (SPD) und Jörg Kastendiek (CDU), verfolgt mehrere Ziele. „Wir wollen zum einen die Gedenkstätte erhalten“, so Böhrnsen. Zum anderen soll der Bund auch weiterhin in der finanziellen Verantwortung für den Riesenbau gehalten werden. Böhrnsen: „Dieses Objekt darf sich Bremen nicht schenken lassen.“ Die Unterhaltungs- und Instandsetzungskosten wären für die Hansestadt schlicht nicht zu bezahlen.