BREMEN - Seit 2002 gibt es den „Girls’ Day“ in Bremen. In einer Woche, am Donnerstag, 23. April, steht der nächste auf dem Programm. Es geht darum, Mädchen die Türen zu technischen Berufen zu öffnen, sie frühzeitig für Jobs in den Berufsfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. „Da gibt es in Deutschland immer noch Nachholbedarf“, sagt die Bremer Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe.
So werde in Bremen nur jeder zehnte Ausbildungsplatz in den neuen IT-Berufen mit einer jungen Frau besetzt. Mädchen hätten häufig bessere Schulabschlüsse als Jungen, junge Frauen bessere Studienabschlüsse als junge Männer. Nur sie nutzten ihre Chancen nicht. Dabei werden gerade in so genannten Männerdomänen – in der Computerbranche und auch in der Logistik – Fachkräfte gesucht. „Wir können es uns auf dem Arbeitsmarkt gar nicht mehr erlauben, auf gut ausgebildete junge Frauen zu verzichten“, sagt auch die Frauen- und Arbeitssenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD).
