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NWZonline.de Region Bremen

Hitze und Rauch erschweren Einsatz in der Lürssen-Werft

15.09.2018

Bremen Die Feuerwehren sind weiter mit einem Großaufgebot beim Brand in der Lürssen-Werft im Einsatz. Die Löscharbeiten zeigten Wirkung und würden mit hohem Personal- und Materialaufwand vorangetrieben, heißt es am Freitagabend in einer Pressemitteilung der Feuerwehr Bremen. In der Nacht zum Freitag war bei Lürssen ein Dock zum Bau von Schiffen samt Schiffsneubau in Flammen aufgegangen.

Mit Spezialgerät der Feuerwehr Brunsbüttel seien die Einsatzkräfte zuletzt in weitere, bisher unzugängliche Bereiche vorgedrungen, teilt die Feuerwehr mit. Weiterhin wurden weitere Kräfte aus Bremerhaven, Cuxhaven und aus dem Kreis Weser-Ems angefordert. Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) wurde ebenfalls angefragt, um bei der Ausleuchtung des Brandortes zu helfen.

Bei dem Brunsbütteler Spezialgerät handelt es sich um das „COBRA-Löschsystem“. Mit Hilfe dieses Geräts können durch einen Wasserstrahl unter Hochdruck (250bar) Löcher in die Stahlwand des Schiffes geschnitten werden. Über diese Löcher können die Feuerwehrleute dann weiter das Feuer bekämpfen.

Hitze und Rauch erschweren Einsatz

Die Einsatzdauer ist jedoch weiterhin ungewiss, heißt es in der Pressemitteilung. Hitze und Rauch würden die Löscharbeiten erheblich erschweren. Seit dem frühen Freitagmorgen ist die Feuerwehr im Einsatz. Am Abend waren bis zu 200 Einsatzkräfte vor Ort.

Durch die lange Einsatzdauer und die kräftezehrende Arbeit unter Atemschutz im Schiffsinneren müssen sich die Einsatzkräfte immer wieder ablösen. Mittlerweile sind dadurch insgesamt etwa 500 Einsatzkräfte betroffen, sagt die Feuerwehr. Es handelt sich um Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr aus Bremen, aus den Landkreisen Wesermarsch, Landkreis Oldenburg, den Feuerwehren aus Brunsbüttel, Bremerhaven und Cuxhaven sowie von der Werkfeuerwehr der Meyer-Werft aus Papenburg.

Der Einsatz erfordert, so die Feuerwehr, eine äußert umfangreiche Logistik. Diese umfasst alle Bereiche des Einsatzes, insbesondere die Versorgung mit Atemschutzgeräten und Personal. In der Nacht soll das THW die Brandstelle ausleuchten, um die Unfallgefahr für die Einsatzkräfte zu vermindern.

Keine Gefahr für Bevölkerung

Über den gesamten Einsatzzeitraum wurden Kontrollen der Luft auf Schadstoffe durchgeführt. Diese waren jederzeit unbedenklich, es bestand also keine Gefahr für die Bevölkerung. Es war im Umkreis allerdings eine deutliche Geruchsbelästigung wahrnehmbar. Die am Freitagmorgen ausgegebene Warnung vor Brandrauch für die Bevölkerung wurde bereits am Vormittag wieder zurückgenommen.

Der Brandschutz für die Stadt Bremen war und ist jederzeit gesichert, sagt die Feuerwehr. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle sorgt dafür, dass auf allen Feuerwachen weitere einsatzbereite Kräfte für andere Einsätze verfügbar bleiben.

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