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NWZonline.de Region Bremen

Hafenspiegel: Drei Prozent mehr Kreuzfahrer, aber weniger Autos

09.04.2020

Bremen Jeder fünfte Arbeitsplatz im Land Bremen hängt von den Häfen ab. Das geht unter anderem aus dem „Hafenspiegel 2019“ hervor. Auf 50 Seiten gibt das vom Häfenressort und der Hafenmanagementgesellschaft Bremenports herausgegebene Heft einen detaillierten Blick in den Schiffs- und Güterverkehr der Bremischen Häfen. „Die Zahlen machen deutlich, dass der Hafen für die Wirtschaft unseres Bundeslandes kontinuierlich an Bedeutung gewonnen hat“, sagt Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD). „Deshalb bleibt es gerade in diesen Zeiten eine zentrale Aufgabe, unsere Hafenanlagen durch den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur wettbewerbsfähig zu halten.“

Knapp 70 Millionen Tonnen Güter sind 2019 über die Bremischen Häfen umgeschlagen worden. Das waren rund fünf Millionen weniger als im Jahr zuvor und etwa 14,5 Millionen weniger als im Rekordjahr 2012.

Umschlagzahlen

Davon wurden 57,3 Millionen Tonnen in Bremerhaven umgeschlagen, fast ausschließlich in Containern. Über die Hafenanlagen in der Stadt Bremen wurden gut zwölf Millionen Tonnen im- und exportiert, davon 8,6  Millionen Tonnen Massengut.

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Weiter gehts durch die Zahlenflut: 6650 Schiffe haben im vergangenen Jahr die Zwillingshäfen in Bremen und Bremerhaven angelaufen. Mit 57 Prozent stellten Containerschiffe den größten Anteil dar, gefolgt von den Autotransportern mit 29 Prozent. Die 130 Kreuzfahrtschiffe, die das Kreuzfahrtterminal angelaufen haben, machen drei Prozent des Schiffsverkehrs aus.

Der Automobilumschlag sank von 2,209 auf 2,166 Millionen Fahrzeuge. Die Zahl der Kreuzfahrtpassagiere an der Bremerhavener Columbuskaje stieg hingegen auf den neuen Rekordwert von 246 995.

In die USA wird von Bremen und Bremerhaven weiterhin die größte Menge exportiert – 6,5 Millionen Tonnen Güter. Auf den Plätzen folgen China (3,1 Millionen Tonnen), Mexiko (1,7 Millionen), Singapur (1,6 Millionen) und Russland (1,3 Millionen). Beim Import liegt Russland (3,8 Millionen Tonnen) vor China (3,5 Millionen) und Norwegen (3,4 Millionen). Die USA folgen mit 2,6 Millionen Tonnen auf Platz vier. Der Bahnanteil am Hinterlandverkehr ist im Vergleich zu 2018 um 1,2 Prozent auf 47,6 Prozent gestiegen. Der Schienenverkehr liegt damit nur knapp hinter dem Straßenverkehr (49,4 Prozent). Der Rest wird per Schiff über Binnenwasserstraßen weitertransportiert.

Infrastruktur

Ein eigenes Kapitel des Hafenspiegels widmet sich der Hafeninfrastruktur, für deren Entwicklung und Unterhaltung Bremenports zuständig ist. Dazu gehören unter anderem 71 Kilometer Uferbauwerke, 192 Kilometer Gleisanlagen und knapp 100  Kilometer Straße. Hinzu kommen fünf Schleusen, vier bewegliche Brücken und 92 Seeschiffsliegeplätze. Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe kommentiert: „Die Qualität unserer Infrastruktur schafft die Voraussetzungen, dass unsere Häfen eine herausragende Produktivität bieten.“

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