BREMEN - Kurz vor Beginn des „Christivals“ in Bremen haben Kritiker vor einer fundamentalistischen Grundtendenz des missionarischen Jugendkongresses gewarnt. Das festivalkritische Bündnis „Freiheit für Vielfalt“ befürchtet, dass in vielen der 230 Seminare des Treffens vom 30. April bis 4. Mai homosexuelle Lebensformen diskriminiert werden. Zum Christival mit dem Motto „Jesus bewegt“ erwarten die evangelisch-konservativen Organisatoren mehr als 15 000 Dauerteilnehmer aus ganz Deutschland.