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NWZonline.de Region Bremen

Hilfsaktion: Johanniter bringen Pakete in die Ukraine

31.12.2019

Bremen Tue Gutes und rede darüber – das machen sie, die Johanniter aus Bremen und Niedersachsen. Dieser Tage zum Beispiel. Aktueller Anlass: die Aktion „Johanniter-Weihnachtstrucker“. Jetzt sind die Pakete aus Bremen und Umgebung in der Ukraine eingetroffen, so Projektleiter Jan Klaassen vom Johanniter-Regionalverband Bremen-Verden. Zuvor hatten die Johanniter in Bremen und umzu wochenlang für die Aktion gesammelt – so unter anderem in Verden.

Sammel-Aktion

Schulen und Kindergärten, Vereine und Firmen machten mit – und private Spender ebenso. Es galt, Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu packen und sie in den Dienststellen der Johanniter abzugeben. 3600 Pakete waren es am Ende, die auf die weite Reise in die Ukraine geschickt wurden. Johanniter selbst haben sie dort in Schytomyr, Iwano-Frankiwsk und Poltawa verteilt, so Klaassen. „Alle Beteiligten haben sich mit viel Herzblut eingebracht.“

Johanniter aus den Ortsverbänden Bremen, Stade, Wunstorf-Steinhuder Meer, Celle, Salzgitter und Braunschweig waren es, die die Hilfsgüter mit einem eigenen Lastwagen-Konvoi ins Zielgebiet gebracht und dort verteilt haben. „Die Ehrenamtlichen opfern ihre freien Tage, um für andere Menschen in Südosteuropa da zu sein. Das verdient besonders große Anerkennung“, meint der Projektleiter Klaassen.

In den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertags waren die Helfer in Richtung Ukraine aufgebrochen. Mit drei vollgepackten Lastern und drei Begleitfahrzeugen hat der Konvoi in der Nacht von Freitag auf Samstag dann die ukrainische Grenze überquert. Auf ukrainischem Gebiet teilte sich der Konvoi auf, um die unterschiedlichen Zielorte anzusteuern – die Stadt Schytomyr, 120 Kilometer westlich von Kiew gelegen, außerdem Iwano-Frankiwsk in der Westukraine und ebenso die Stadt Poltawa (östlich von Kiew, in der Nähe von Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine).

Mit auf Reisen

„In den vergangenen Tagen haben wir unsere Kollegen auf dem Ukraine-Konvoi über das Internet verfolgt. Ein bisschen gehen wir so mit auf die Reise und können sehen, wen unsere Pakete in der Ukraine erreichen“, sagte Projektleiter Klaassen.

Zum dritten Mal dabei

Hannes Wendler vom Landesvorstand der Johanniter Niedersachsen-Bremen bezeichnet die „Weihnachtstrucker“ als „großes Gemeinschaftsprojekt“. Gestartet sind die „Johanniter-Weihnachtstrucker“ vor 26 Jahren mit etwa 3000 Paketen in Bayern. Mittlerweile sind fast alle Landesverbände dabei – Niedersachsen-Bremen zum Beispiel in diesem Jahr zum dritten Mal. 2018 wiederum waren bundesweit insgesamt 62 390 Pakete gesammelt und mit insgesamt 49 Sattelschleppern nach Südosteuropa gebracht worden.

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