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NWZonline.de Region Bremen

Historisches Buch: „Grün ist die Lieblingsfarbe der Bremer“

05.05.2020

Bremen Viele Autos, viele Straßen, viele Hochhäuser: Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre gingen die Stadtplaner davon aus, dass Bremen sich zur Millionen-Metropole entwickeln würde. Dafür taten Politik und Verwaltung einiges – bis hin zur Detailarbeit. So wurden Neubürger mit dem Buch „Zuhause in Bremen“ umgarnt. Längst ist das 366-Seiten-Werk vergriffen.

Denn der im Bremer Schmalfeldt-Verlag veröffentlichte Band, der auch Bilder renommierter Fotokünstler wie Hed Wiesner (1919 bis 2004) und Georg Schmidt (1913 bis 2011) enthält, gibt Seite für Seite Einblicke in eine vollkommen andere Zeit. 1970 erschien die erste Auflage; bei der vierten (1974) sind die Stadtmusikanten in zeittypisch kreischbunter Pop-Tontrennung auf dem Titel.

„Die ersten Tage in einer fremden Stadt sind immer ein bißchen unbequem“, so Bürgermeister Hans Koschnick (1929 bis 2016, SPD) im Grußwort. Tausende von Menschen würden Jahr für Jahr nach Bremen ziehen, schreibt Koschnick. Das Buch solle ihnen helfen, sich schneller in der Hansestadt zurechtzufinden.

Die lesenden Neubürger werden über die rot-weiße Bremer „Speckflagge“ ebenso informiert wie über Eiswette und Schaffermahlzeit, Kulturlandschaft und Parkanlagen („Grün ist die Lieblingsfarbe der Bremer“), Freimarkt, Catch-Turnier und „Musikschau der Nationen“. Leser finden ein Lexikon bremischer Ausdrücke und eine kurze Chronik der Stadt, die vom Jahr 780 bis ins Jahr 1972 („Rekordumschlag in den Bremischen Häfen – 24 Millionen Tonnen“) reicht.

Anzeigen gibt es auch – von Unternehmen wie Jacobs, von Bauträgern, von Banken. Und von der SPD: „Gehen Sie doch mal zwei Stunden durch unsere Stadt. Dann sehen Sie, was wir alle gemeinsam geleistet haben.“ Auch das Umland hat inseriert – zum Beispiel das „Kaufhaus Dodenhof“ in „2801 Posthausen“. Schon 1974 wirbt Dodenhof mit seinen Parkmöglichkeiten. Und mit einer Mischung von „Weltstadtangebot und Erholungsgebiet“.

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