• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Bremen

Ikonen: „Spektakulärste Ausstellung“ in Kunsthalle Bremen

14.06.2019

Bremen Kein Schimmel, kein Feuer, keine Einsturzgefahr – und doch schließt die Kunsthalle Bremen bald ihre Türen. Damit im Oktober die neue Ausstellung „Ikonen. Was Menschen anbeten“ eröffnet werden kann, muss die bisherige Kunstsammlung weichen. Zumindest vorläufig. Ausgewählte Stücke reisen nach Bilbao, andere lagern bis ins kommende Jahr im Depot, hieß es am Donnerstag.

„Alles muss raus“ steht auf großen Lettern, die die Bremer Kunsthalle gerade zieren. Das ist nicht im wörtlichen Sinn zu verstehen, denn an die frische Luft werden die rund 2000 Gemälde, Skulpturen und Installationen nicht gesetzt. 130 Werke – insbesondere deutsche und französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts – gehen nach Bilbao. Genauer: ins weltberühmte Guggenheim Museum. Dort sind die ausgewählten Meisterwerke dann von Oktober bis Februar 2020 zu sehen. Der Rest wird eingelagert – in Bremen. Bis ins kommende Jahr, dann nämlich soll die aktuelle Sammlung in einer neuen Hängung inszeniert werden.

Alles Zukunftsmusik. Denn bis es so weit ist, wird im Kunstmuseum am Wall einiges passieren. Ab dem 1. Juli werden mehr als 55 Ausstellungsräume schrittweise ausgeräumt. Etwa 2000 Werke finden sich aktuell auf drei Etagen und rund 2500 Quadratmetern Fläche – darunter die knapp 500 Kilo schwere Skulptur „Großes gesatteltes Pferd“ von Hans Wimmer sowie drei aufwendige Installationen. Innerhalb von drei Wochen soll, so der Plan von Kunsthallen-Direktor Christoph Grunenberg, das erste Obergerschoss leer sein. Am 21. Juli schließt die Sammlung dort komplett. „Viel Zeit bleibt nicht. Das wird eine Herausforderung für unser Team“, sagte Grunenberg. Neben der Abhängung der Bilder werde im Anschluss gestrichen und neue Lichtinstallationen angebracht. Werke, die sich im dritten Obergeschoss des Hauses befinden, sind noch bis Ende August zu sehen.

Weiter im Zeitplan: Bevor die Kunsthalle samt Shop und Café vom 1. bis 18. Oktober gänzlich schließt und es hinter verschlossenen Türen in den Endspurt zur „Ikonen“-Ausstellung geht, präsentiert das Museum noch drei temporäre Sammlungen. Bis zum 1. September ist „Tierischer Aufstand. 200 Jahre Bremer Stadtmusikanten“ zu sehen, gefolgt von der Ausstellung „Karin Kneffel. Still“ (21. Juni bis 29. September). Vom 3. bis 29. September ist „Jeder Menschen ein Kosmos. Selbstporträts und Beziehungsbilder“ zu besichtigen.

Und was erwartet Besucher dann ab dem 19. Oktober? Direktor Grunenberg bezeichnete die „Ikonen“-Ausstellung als „die ohne Frage wohl größte und spektakulärste Ausstellung, die wir je hatten“. Alle Werke – zum kleinen Teil auch Werkgruppen – bekommen einen eigenen Raum, sodass „ein ganz neues Seh-Erlebnis“ geschaffen werde, sagte Eva Fischer-Hausdorf von der Kunsthalle. Für das Haus sei es eine Premiere, Werken so viel Platz zu geben.

Für die Zeit des Umbaus senkt die Kunsthalle die Preise. Vom 3. bis 29. September kostet der Eintritt statt zehn Euro nur sieben (ermäßigt fünf Euro).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.