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NWZonline.de Region Bremen

Infrastruktur: Neun Millionen Euro für den Radverkehr

03.04.2020

Bremen Die Rot-Grün-Rote Koalition stockt die Mittel für den Radverkehr in Bremen im Doppelhaushalt 2020/2021 kräftig auf. Der Etat für Instandsetzung und Ausbau von Radwegen, Radpremiumrouten und die Planung von Fahrradbrücken über die Weser soll von rund zwei auf etwa neun Millionen Euro erhöht werden. Entsprechende Pläne haben jetzt die Verkehrsdeputation passiert. „Der Etat für den klimafreundlichen Radverkehr wird vervierfacht“, kommentierte Ralph Saxe, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, „der kommende Haushalt trägt auch im Verkehrsbereich eine deutliche grüne Handschrift.“

Route über den Wallring

Als wichtige Projekte gelten die Radroutenführung über den Wallring und das Fahrradquartier Ellener Hof. Jenes Projekt wird als bundesweites Modellvorhaben der Klimaschutzinitiative von diesem mit rund 1,9  Millionen Euro Fördermitteln vom Bundesumweltministerium finanziell unterstützt. Den Radverkehr stärken, Treibhausgas-Emissionen reduzieren und dadurch die Lebensqualität im Quartier verbessern – so lauten die ausgegebenen Ziele des Fahrradquartiers Ellener Hof, das zu den zukünftigen Fixpunkten des gleichnamigen Stiftungsdorfs zählt.

Das wiederum entsteht derzeit auf einem knapp zehn Hektar großen Areal zwischen Ludwig-Roselius-Allee, Am Hallacker und Osterholzer Friedhof, zwischen Blockdiek und Ellener Feld und wird als sozial-ökologisches Modellquartier konzipiert.

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Leuchtturmprojekt

Alexander Künzel, Senior-Vorstand der Bremer Heimstiftung, die die das Grundstück vom Verein „Ellener Hof“ geschenkt bekommen hat, spricht von einem „Leuchtturmprojekt für Norddeutschland“ und der „Jahrhundert-Chance, ein vergessenes Areal aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und damit ein buntes Stück Stadt für viele zu entwickeln“.

Das Fahrradquartier wächst derweil um ein neues Angebot. Sobald es die aktuelle Lage in Bremen ermögliche, soll im historischen „Bruderhaus“ auf dem Gelände des Areals eine Fahrradverleihstation eröffnen. Als Betreiber ist ein Bremer Beschäftigungsträger für arbeitssuchende Menschen im Boot. Die für die Verleihstation notwendigen Räder und Zubehör – zum Beispiel Kinder- und Erwachsenenräder, Lasten-, Tandem- und Klappräder, Dreiräder auch in Elektro-Ausführung, Anhänger für den Kinder- und Hundetransport sowie ein Rollstuhlrad – sind jetzt angeliefert worden. „Damit können wir den Menschen hier im Stiftungsdorf oder in der Nachbarschaft Alternativen für das Auto und eine ideale Ergänzung zu Bus und Bahn bieten“, sagt Künzel. Die verschiedenen Gefährte sollen tage- oder stundenweise vermietet werden. „Es gibt viele Gründe, auf ein Leihrad zurückzugreifen“, sagt Heike Wohltmann vom Büro „plan-werkStadt“, die das Projekt im Auftrag der Bremer Heimstiftung steuert.

Ladestation für E-Bikes

Sie kündigt noch weitere Services an, die alsbald im „Bruderhaus“ starten werden: Dazu gehören zum Beispiel neben einer Ladestation für E-Bikes auch eine Fahrradselbsthilfewerkstatt sowie eine Warenverteilstation. In letzterer sollen Päckchen und Pakete auf Lastenräder umgeladen und dann klimaschonend innerhalb des Stiftungsdorfs ausgeliefert werden. „So kann es gelingen, dem ansteigenden Lieferverkehr im Quartier entgegenzuwirken“, sagt Künzel. Für wetterfeste und diebstahlsichere Fahrradstellplätze soll übrigens auf dem Gelände ebenfalls gesorgt werden.

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