BREMEN - BREMEN/KUZ - Der Einsatz von so genannten Sozialassistenten in Bremens Kindergärten sorgte für viele Diskussionen und deutliche Kritik. Gestern zog Jugend- und Sozialsenatorin Karin Röpke (SPD) eine Zwischenbilanz. „Ich freue mich sehr, dass sich unsere Qualifizierungs- und Beschäftigungsoffensive ‚pro Kita‘ als erfolgreich erweist“, erklärte sie bei einem Besuch in der Kindertagesstätte St. Elisabeth.

Das Konzept – Beschäftigung in den Kindergärten und gleichzeitig schulischer Unterricht – habe sich bewährt. Röpke erklärte: „Die Teilnehmer, so höre ich immer wieder, sind engagiert dabei und froh über diese Chance zur Aus- und Weiterbildung und über die Möglichkeit einer festen Übernahme bei den Trägern.“

Gegenwärtig machen 59 Frauen und Männer die zweijährige Ausbildung zum Sozialassistenten und Kinderpfleger. Im vorigen Jahr bekamen sie noch Sozialhilfe. In einem zweiten Teil des Programms absolvierten 30 erwerbslose sozialpädagogische Fachkräfte eine halbjährige Trainingsmaßnahme, die am 15. Mai abgeschlossen ist. Für sie laufe jetzt das Bewerbungsverfahren zur Übernahme in feste Arbeitsverhältnisse. Man gehe davon aus, dass ein Großteil übernommen wird. Am 18. Mai beginnt als dritter Teil eine „berufsbegleitende Weiterbildung“ für festangestellte Erzieherinnen.