BREMEN - Nach der Insolvenz der Bremer Beluga-Reederei hat der Vorstandschef des Emissionshauses HCI den US-Finanzinvestor Oaktree kritisiert.
In Bremen hat man innerhalb von drei Wochen einen Weltmarktführer zertrümmert, sagte HCI-Chef Ralf Friedrichs dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Er sei der festen Überzeugung, dass Beluga nicht in die Insolvenz hätte getrieben werden müssen. Es habe in den vergangenen Jahren schon größere Schifffahrtskrisen gegeben.
Der US-Finanzinvestor Oaktree hatte Beluga-Ex-Chef Niels Stolberg angezeigt. Stolberg und weitere ehemalige Führungskräfte der Reederei stehen im Verdacht, mit falschen Umsatzzahlen Kapitalgeber getäuscht zu haben. Oaktree gehören 49,5 Prozent der Anteile an Beluga.
