BREMEN - Ein riesiges Veranstaltungspaket zum Thema Mode haben sie zusammengetragen, Design-Professorin Dorothea Mink und Kultur-Professorin Andrea Sick – beide von der Hochschule für Künste Bremen (HfK) – mit Partnern wie dem Wilhelm Wagenfeld Haus und der Bremer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Kollegen, Künstlern und Studenten. Thema ist „Störung in der Mode“.
Die Veranstaltungen am kommenden Wochenende richten sich an verschiedene Gruppen. Wie passen Störung und Zeit sowie Mode und Kontinuität zusammen? In dieser Frage ist ansatzweise die Tiefe der Auseinandersetzung mit der Materie in dem „Out of Order“ genannten Projekt enthalten.
Mode beinhaltet den Zwiespalt, immer etwas Neues, Vorantreibendes zu sein, aber auch tragbar und verkaufbar, sagt Sick. Werde Mode dann gekauft und getragen, habe sie die Eigenschaft des Neuen und Vorantreibenden verloren und sei damit keine Mode mehr, schlussfolgert Sick. Was genau ausgestellt wird, will Kai Lehmann, Kunst- und Design-Professor an der HfK, nicht verraten, um den Überraschungseffekt zu erhalten. Es bleibt bis Anfang März die Ausstellung „Out of Order: Störungsprinzip“ der beiden Künstler Vibskov und Emenius im Wagenfeld Haus.
An der HfK läuft von Freitag, 22. Januar, bis Sonntag, 24. Januar, eine „Out-of-Order“-Modetagung. Im Kunst- und Kulturverein Spedition im ehemaligen Güterbahnhof steigt Sonnabend, 23. Januar, 23 Uhr, eine „Out-of-Order“-Party. Am Freitag, 22. Januar, 21 Uhr, wird „Out of Order“ im Wagenfeld Haus eröffnet.
www.outoforder2010.com
