BREMEN - Eine „Bremen-Rede“ soll es werden. Klingt nach Politik, führt aber in die Welt der Kunst – und von Bremen zunächst einmal in die Schweiz. Anders ausgedrückt: Pipilotti Rist, international bekannte Schweizer Videokünstlerin, spricht am Donnerstag, 14. April, auf Einladung der Kunsthalle in der Hochschule für Künste. Ihre „Bremen-Rede“ beginnt am Nachmittag um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, sagte eine Kunsthallen-Sprecherin.

Und weiter: Schon bevor Rist „ihr Werk im Zuge der Wiedereröffnung in der Kunsthalle“ präsentiere, komme sie also für einen Nachmittag in den Speicher XI (Überseestadt), der „ganz im Zeichen ihrer lebendigen, intelligenten und pfiffigen Videokunst“ stehe. „Anhand von Ausschnitten aus älteren und neueren Werken gibt die Künstlerin nicht nur Einblicke in ihre Arbeit, sondern auch kleine Geheimnisse zur künstlerischen Produktion preis.“

Rist, Jahrgang 1962, gehört zu den bekanntesten Vertreterinnen der Medienkunst. „Mittels technischer Effekte verfremdet sie das Farbenspiel und die Geschwindigkeit ihrer meist kurzen Videos. Durch den Rhythmus der mit Musik unterlegten Videoarbeiten wird häufig deren Schnittfolge bestimmt“, hieß es. „Sie setzt sich in ihren betont farbenfrohen Arbeiten mit Körperbildern, insbesondere der Wahrnehmung des weiblichen Körpers, auseinander.“

Die Kunsthalle wird am 20. August wiedereröffnet.