BREMEN - Mit Slogans wie „Landschaft schmecken“ machten am Montagabend im Lichthaus Firmen aus der Metropolregion Oldenburg-Bremen Appetit auf regionale Erzeugnisse. Gut 100 Gäste, darunter Landrat und Vorsitzender der MetropolregionGerd Stötzel (Diepholz), Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) und Karin Ellermann-Kügler vom Vorstand des Vereins „Nordlichter-Region Weserland“, feierten den Projektabschluss von „Weserklasse“.
Im Rahmen des Förderprogramms „Regionen Aktiv“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums ist das Projekt „Weserklasse“ entstanden und soll mit Abschluss der Förderung eigenständig von den Betrieben weitergeführt werden. Unter dem Label „Weserklasse“ haben sich regionale Anbieter zusammengetan, die nicht nur ihre Produkte wie Käse, Biowurst, Joghurt oder Apfelsaft anbieten, sondern auch als Bindeglied zwischen Stadt und Land fungieren. Bislang konnten 25 Betriebe aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Gastronomie und Handel für die Marke „Weserklasse“ gewonnen werden.
Erst seit diesem Sommer hat sich die Bremer Privatrösterei Münchhausen angeschlossen. „Garantierte Frische und die Nähe zum Verbraucher überzeugen uns“, sagt Ilse Münchhausen-Prüße. Ines Meyer vom Stuhrer Milchhof Meyer sieht es ähnlich: „Wir erhoffen uns Vermarktungsvorteile und einen Wiedererkennungswert.“ Noch aber muss ihrer Meinung nach daran gearbeitet werden. „Vieles ist erst im Entstehen.“
