BREMEN - „Da steht ja Bärbel Schäfer!“ Mit dieser Bemerkung lag ein Passant Montagvormittag in der Lloyd-Passage vollkommen richtig. Die Fernsehmoderatorin und Autorin wird in ihrer Heimatstadt eben einfach gut erkannt, und sicher nicht nur hier. Und nun gibt es auch noch eine bleibende Erinnerung – in der „Mall of Fame“ der Lloyd-Passage sind nun auch die Schäfers Handabdrücke zu sehen.
Genau deshalb war sie ja gestern auch gekommen. Es galt schließlich, die bronzene Platte mit den Abgüssen der Abdrücke einzuweihen. Zuvor gab sie Autogramme und Interviews. Dann kam Kaufhof-Chef Jörg Pantenburg. Er erinnerte an jenen Tag im März, als Schäfer schon einmal in die Passage gekommen war. Damals, um ihre Hände in Gips zu tunken – die Vorlage für den Bronzeabguss. Ihren Ehering hatte sie dafür extra abgenommen. Pantenburg durfte ihn festhalten. „Für eine Minute“, erinnerte er sich gestern. Und scherzte: „Seit einer Woche spricht auch meine Frau wieder mit mir.“
Schließlich der große Moment: Schäfer legte ihre Hände in den Bronzeabguss. Ist er gut geworden, passt alles? Die Moderatorin: „Nicht, dass die Abgüsse die Größe von Peter Maffay haben, dann gibt‘s ein Problem.“ In der Passage liegen Schäfers Handabdrücke unter anderem nun in einer Reihe mit Handabdrücken von Prominenten wie James Last und Max Lorenz.
