BREMEN - Einmal mehr wird Bremen zum Zentrum des weltweiten Baumwollhandels – bei der 29. Internationalen Baumwoll-Tagung, die vom 2. bis 5. April im Rathaus ist.

Thema der Tagung: „Nachhaltigkeit in der Baumwollproduktion“. Eine Reaktion auf die Konjunktur, die Schlagworte wie „nachhaltig“, „ökologisch“ und „fair gehandelt“ haben. „Für Konsumenten gehören diese Begriffe mittlerweile zum Alltagsvokabular und bestimmen zunehmend die Kaufentscheidung“, so Elke Hortmeyer von der Baumwollbörse.

„Die grüne Welle ist inzwischen ein erfolgreiches Segment auf dem Markt und verspricht weiteres Wachstum.“ Doch gelte es, noch einiges zu klären. Beispiele: Was bedeutet „Nachhaltigkeit“ im Zusammenhang mit Baumwolle genau? Wie effizient ist die Produktion von „Organic Cotton“, welche Alternativen gibt es? Hat die konventionelle Baumwolle in Sachen Umweltschutz aufgeholt?

Vom Produzenten aus den Vereinigten Staaten bis zum deutschen Versandhaus: Bei einer Podiumsdiskussion äußern sich sechs Fachleute aus dem Bereich Bio-Baumwolle und aus der konventionellen Produktion zu dem Thema. Die Internationale Baumwoll-Tagung wird gemeinsam von der Bremer Baumwollbörse und dem Faserinstitut Bremen (FIBRE) organisiert.

Zur vorherigen Tagung im Jahr 2006 kamen 650 Teilnehmer aus 40 Ländern.