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NWZonline.de Region Bremen

Mehr als sieben Jahre Haft verlangt

07.09.2019

Bremen Im Verfahren gegen einen 36-jährigen Kurden, der seiner Ex-Partnerin laut Anklage einen Kugelschreiber ins Auge gerammt hat, beantragte die Staatsanwaltschaft am Freitag vor dem Bremer Landgericht eine mehr als siebenjährige Haftstrafe für den Mann.

Es gibt für Staatsanwalt Florian Maaß „keinerlei Zweifel“, dass der Mann in der Nacht auf den 27. Januar in einem Bus seiner Ex-Partnerin einen Kugelschreiber ins linke Auge gestoßen hat. Nicht nur Videoaufnahmen aus dem Bus, sondern auch Zeugenaussagen und medizinische Gutachten würden diesbelegen. Laut Maaß hatte der Angeklagte „die schweren Folgen seines Angriffs genauso gewollt“. Er sei bei seiner Tat „zielgerichtet“ und „bestimmt“ aufgetreten.

Die 33-jährige Syrerin, die seitdem auf ihrem linken Auge quasi blind ist, überlebte die Attacke, wird aber nach Aussagen eines Augenarztes ihr Leben lang in ärztlicher Behandlung bleiben müssen.

Am Montag folgen die Plädoyers der Nebenklage und der Verteidigung. Wann das Urteil verkündet wird, steht noch nicht fest.

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